Kippt die Stimmung für Harry und Meghan in den USA?
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Kippt die Stimmung für Harry und Meghan in den USA?

- Yasmin Keller
Lesezeit: 2 min
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Für Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) hat sich die Stimmung in den USA offenbar gedreht. Das ist zumindest das Fazit mehrerer Royalexperten, die sich in der neuen Channel-5-Dokumentation "Harry & Meghan: Has America Had Enough?" zu Wort melden. Darin wird analysiert, wie das Paar nach seinem Umzug in die USA im Jahr 2020 zunächst mit offenen Armen empfangen wurde – und warum viele Medienunternehmen inzwischen umdenken. Netflix etwa soll rund 69 Millionen Euro in eine Partnerschaft mit den Sussexes investiert haben, in der Hoffnung auf exklusive Einblicke in ihr Leben als Royals. Doch das erste große Interview gab das Paar Oprah Winfrey (72) für CBS – und in Harrys Biografie "Spare" steckten ebenfalls viele Enthüllungen, die nie bei Netflix zu sehen waren.

Autor Alexander Larman, der das Buch "Power and Glory: Elizabeth II and the Rebirth of Royalty" geschrieben hat, bringt es in der Doku auf den Punkt: "Netflix ist kein dummes Unternehmen. Aber sie sehen zunehmend so aus, als hätten sie viel zu viel Geld auf eine öffentliche Nachfrage nach einer Marke gesetzt, die es gar nicht gibt." Auch Journalist Jack Royston erklärt: "Netflix zog am wenigsten Nutzen daraus. Oprah bekam den ersten Biss vom Kuchen, und 'Spare' enthielt jede Menge exklusives Material." Ähnlich verlief das Kapitel mit Spotify: Nach einem angeblichen Deal über 17 Millionen Euro und einer einzigen Staffel von Meghans Podcast "Archetypes" beendete der Streamingdienst 2023 die Zusammenarbeit. Laut Insidern hatte das Paar die vereinbarten Inhalte kaum geliefert. Podcaster Bill Simmons, der bei Spotify mit den Sussexes arbeitete, bezeichnete Harry und Meghan damals öffentlich als "Grifter" – zu deutsch "Schwindler". Einen weiteren Wendepunkt sieht Journalistin Emma Loffhagen in der "South Park"-Episode von 2023, die das Paar für seinen angeblichen Wunsch nach Privatsphäre bei gleichzeitiger Medienoffensive verspottete: "Das war vielleicht das erste Mal, dass diese Wahrnehmung in dieser Form ausgestrahlt wurde. Es ist ein Zeichen dafür, dass die Stimmung kippte."

Meghan trennte sich mittlerweile auch von Netflix und konzentriert sich auf ihre eigene Marke As Ever. Parallel dazu verdichten sich Berichte, dass Harry und Meghan über einen möglichen Neustart nachdenken – und zwar nicht in den USA, sondern in Australien. Das Paar besuchte den Kontinent zuletzt im April 2026 und absolvierte dort in Melbourne, Canberra und Sydney mehrere Auftritte. Die Dokumentation "Harry & Meghan: Has America Had Enough?" läuft am 13. Juni auf Channel 5.

Prinz Harry und Meghan besuchen das National Centre for Rehabilitation of Addicts in Amman
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Prinz Harry und Meghan besuchen das Australian National Veterans Arts Museum in Melbourne
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Herzogin Meghan und Oprah Winfrey, März 2021
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