Prinz Harry strebt öffentliches Wiedersehen mit Charles an
Prinz Harry (41) soll im Umgang mit der Royal Family einen deutlichen Kurswechsel planen und einer Versöhnung mit König Charles III. (77) inzwischen mehr Bedeutung beimessen als in den vergangenen Jahren. Das berichtet Mirror-Royalexperte Russell Myers unter Berufung auf Gespräche aus den vergangenen Wochen. Demnach hofft der Herzog von Sussex, seinen Vater für eine Teilnahme an den Invictus Games 2027 in Birmingham gewinnen zu können. Ein gemeinsamer Auftritt in Großbritannien würde Charles' Unterstützung für verwundete Veteranen sichtbar machen. Zugleich könnten dabei erstmals seit Jahren öffentliche Bilder entstehen, die eine Annäherung zwischen Vater und Sohn zeigen. Ob der König eine entsprechende Einladung tatsächlich annehmen würde, ist allerdings noch offen. Ebenso unklar sei, ob der Palast zu einem solchen Wiedersehen vor laufenden Kameras bereit wäre.
Harrys veränderte Prioritäten sollen sich nach seiner Niederlage im Rechtsstreit um den britischen Polizeischutz abgezeichnet haben. In einem anschließenden Interview mit der BBC betonte er: "Das Leben ist kostbar." Mit Blick auf die Krebserkrankung seines Vaters fügte der Royal hinzu: "Ich weiß nicht, wie viel Zeit meinem Vater noch bleibt." Nachdem Charles seine Diagnose im Februar 2024 öffentlich gemacht hatte, war Harry umgehend nach London gereist. Das damalige Treffen soll jedoch nur etwa 30 Minuten gedauert haben, weitere Fortschritte kamen dem Bericht zufolge nur langsam zustande. Nun könnten die Invictus Games eine neue Gelegenheit bieten. Die Sportveranstaltung gilt als Harrys Herzensprojekt und prägendste Initiative. Bei einem jüngsten Aufenthalt in Großbritannien warb er bereits für den einjährigen Countdown bis zu den Spielen in Birmingham. Russell wertet die neue Ausrichtung als Abkehr von Harrys bisherigem öffentlichen Konfrontationskurs mit Interviews, Enthüllungsprojekten und Gerichtsverfahren. Das größte Hindernis bleibe nach den ausgetragenen Konflikten jedoch das fehlende Vertrauen.
Während Charles laut dem Mirror grundsätzlich Kommunikationswege zu seinem jüngeren Sohn offenhalten soll, gilt Harrys Verhältnis zu Prinz William weiterhin als tief zerrüttet. In royalen Kreisen werde deshalb nicht damit gerechnet, dass der Herzog in absehbarer Zeit wieder umfassend in den Familienkreis aufgenommen wird. Auch geplante Großbritannien-Besuche von Harry und Herzogin Meghan hätten zuletzt für Spannungen gesorgt. Royalkommentator Tom Sykes behauptete, William habe wegen eines angekündigten Treffens des Paares mit Charles sogar mit einem Boykott von Sandringham gedroht. Nach Trooping the Colour soll der Thronfolger zudem einem traditionellen Familienessen ferngeblieben sein. Harry und Meghan hatten sich 2020 als arbeitende Royals zurückgezogen. Ihr gewünschtes Modell, weiterhin die Krone zu vertreten und gleichzeitig kommerzielle Projekte zu verfolgen, lehnte Queen Elizabeth II. (†96) damals ab. Spätere Interviews, die Netflix-Dokumentation und Harrys Memoiren vertieften den familiären Graben zusätzlich.









