

Ray Romano startete mit Panik in seine eigene Kultserie
Für Millionen Fans war "Alle lieben Raymond" jahrelang Kult – doch für Hauptdarsteller Ray Romano begann alles mit blanker Panik. Bei einem Wiedersehen beim "ATX TV Festival" in Austin, Texas, erinnerte sich der Schauspieler jetzt laut People an seinen allerersten Drehtag am Set der legendären Sitcom. Gemeinsam mit Serienschöpfer Phil Rosenthal und einem Teil des ehemaligen Autorenteams sprach Ray Ende Mai offen darüber, warum der Start für ihn alles andere als entspannt war: Kurz zuvor war er nämlich von einem anderen Projekt gefeuert worden.
Konkret handelte es sich dabei um die NBC-Sitcom "NewsRadio", in deren Pilotfolge Ray ursprünglich als Elektriker besetzt worden war. Bereits am zweiten Drehtag wurde er entlassen – die Produzenten befanden, dass seine Spielweise nicht zum Tempo der Show passte. Seine Rolle übernahm schließlich Joe Rogan (58). "Ich wurde gerade aus einer Sitcom gefeuert, und diese Sitcom hier trägt meinen Namen – das war ein bisschen erschreckend für mich", erklärte Ray gegenüber People. Dazu kam, dass er bis dahin hauptsächlich als Standup-Comedian gearbeitet hatte und kaum Schauspielerfahrung mitbrachte. "Wenn ich mir die erste Staffel anschaue, sehe ich, wie ich gegen Ende besser werde. Ich war noch ein bisschen steif, noch ein bisschen grün", so Ray.
"Alle lieben Raymond" lief von 1996 bis 2005, also insgesamt neun Staffeln, und wurde für 69 Emmy Awards nominiert, von denen die Show 15 gewann. Ray spielte darin Sportautor Ray Barone, dessen Familie und Schwiegerfamilie ihm – mal mehr, mal weniger willkommen – das Leben schwermachen. Eine ganz besondere Erinnerung an die Serie hat Ray bis heute buchstäblich bei sich zu Hause: das geblümte Sofa aus dem Serienset. "Das Sofa war das Erste, was ich mitgenommen habe. Das Einzige, was ich haben wollte, war das Sofa", verriet er. Inzwischen steht das Möbelstück in seinem Heimkino – für ein Jubiläumstreffen zum 30. Jahrestag der Serie wurde es allerdings kurzerhand zurückgeholt.








