

Rätsel um Aldon Smiths Tod: Familie lässt Gehirn prüfen
Die Familie des verstorbenen Ex-NFL-Stars Aldon Smith (†36) sucht nach Antworten auf seinen plötzlichen Tod. Der frühere Profi-Footballspieler wurde am vergangenen Samstag leblos in einem Pickup-Truck aufgefunden – er war zuvor dabei gewesen, Pizzen an Obdachlose zu liefern. Nun haben die Angehörigen ein Rechtsteam engagiert, das die Umstände seines Todes untersuchen soll. Ein zentraler Schritt dabei: Aldons Gehirn soll nach Boston geschickt werden, um es auf die degenerative Hirnkrankheit CTE (Chronisch-traumatische Enzephalopathie) untersuchen zu lassen. Die Todesursache wurde bislang laut TMZ noch nicht offiziell bekannt gegeben.
CTE kann durch wiederholte Schläge auf den Kopf entstehen und wird mit Symptomen wie Depressionen und Stimmungsschwankungen in Verbindung gebracht – die Krankheit lässt sich jedoch ausschließlich nach dem Tod diagnostizieren. Aldons Familie gibt an, er habe im Laufe seiner NFL-Karriere zahlreiche Gehirnerschütterungen erlitten. Pastor Scott Wagers, der Aldon noch am Tag seines Todes getroffen hatte, erklärte gegenüber TMZ, der 36-Jährige sei zwar etwas müde gewirkt, sei aber ansonsten freundlich und sanft gewesen. Auch die San Francisco 49ers meldeten sich zu Wort: Der Club zeigte sich tief erschüttert und würdigte Aldons Talent sowie seine Fähigkeit, jeden Raum zum Leuchten zu bringen.
Aldon Smith war 2011 als Erstrundenpick in die NFL eingestiegen und hatte sich schnell als dominante Kraft in der Defensive etabliert. Seine sportlichen Erfolge wurden jedoch wiederholt von Problemen abseits des Feldes überschattet – er wurde während seiner Karriere mehrfach gesperrt. Sein Tod bewegt nicht nur die Football-Welt: Wie bekannt wurde, hatte er noch an seinem letzten Tag gemeinsam mit einem Freund Pizzen an eine Obdachlosenorganisation in der Bay Area ausgeliefert. Dessen Freund Amir Shirazi fand ihn anschließend bewusstlos auf dem Beifahrersitz des Pickups – in Los Gatos, Kalifornien.








