Drei Worte: So servierte Justin Timberlake Britney Spears ab
Drei Worte: So servierte Justin Timberlake Britney Spears abGetty ImagesZur Bildergalerie

Drei Worte: So servierte Justin Timberlake Britney Spears ab

- Sandra Wickert
Lesezeit: 3 min
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Dreiei Worte reichten aus, um Britney Spears' (44) Welt mitten im Arbeitsalltag zusammenbrechen zu lassen: "Es ist vorbei!" Diese SMS erhielt die Sängerin 2002 von ihrem damaligen Freund Justin Timberlake (45) – ausgerechnet während der rund 24-stündigen Dreharbeiten zum Musikvideo des Darkchild-Remixes von "Overprotected". So schilderte sie es in ihren Memoiren "The Woman in Me", aus denen Daily Mirror zitiert. Wie dramatisch die Situation am Set war, erzählte nun Regisseur Chris Applebaum im Podcast "HyperFixated". Demnach traf die Nachricht gegen Ende des zweiten Drehtages ein, nach mehr als 20 Stunden Arbeit und kurz vor der abschließenden Regenszene. Britney zog sich völlig aufgewühlt in ihren Wohnwagen zurück und kehrte trotz des engen Zeitplans zunächst nicht ans Set zurück. Choreograf Brian Friedman habe ihn vor einer "schlimmen Situation" gewarnt, so der Regisseur. Im Trailer fand er die Sängerin in bedrückter Stimmung vor – sie hielt ihm das Display ihres Klapphandys hin, auf dem Justin die rund dreijährige Beziehung beendet hatte.

Applebaum bot ihr daraufhin an, die Dreharbeiten kurzerhand abzubrechen. "Es tut mir so leid für dich, ich habe großes Mitgefühl, ich verstehe, warum du dich so fühlst", habe er ihr im Wohnwagen gesagt. Und weiter: "Wenn das das Ende des Drehs ist, verstehe ich das vollkommen. Das ist okay, ich respektiere das, ich weiß, dass das wirklich schwierig ist." Doch kurz bevor er den Trailer verließ, änderte der Regisseur seine Strategie und setzte auf eine trotzige Reaktion. "Die andere Sache, die du tun könntest: Du könntest wieder da rausgehen und eine Performance hinlegen, die so heiß ist, dass du ihm zeigst, dass er gerade das Beste vermasselt hat, was er je hatte", erinnerte er sich im Podcast an seine Worte. Die Antwort der Sängerin sei kurz und entschlossen ausgefallen: "Das ist es, du hast recht. Machen wir das." Britney ging zurück ans Set und verwandelte ihren Schmerz in die kraftvolle Regenszene, die Applebaum rückblickend genau deshalb als so stark bezeichnete.

Britney und Justin galten rund drei Jahre lang als eines der prominentesten Paare der späten 1990er- und frühen 2000er-Jahre. Ihr Liebes-Aus im Jahr 2002 sorgte entsprechend für gewaltige Schlagzeilen. In ihren 2023 erschienenen Memoiren "The Woman in Me" schilderte die Musikerin weitere schmerzhafte Kapitel dieser Beziehung: Sie sprach über Fremdgehvorwürfe, eine heimliche Abtreibung und über ihre Reaktion auf Justins Musikvideo zu "Cry Me a River", in dem eine Britney-Doppelgängerin zu sehen ist. Über die Monate nach der Trennung schrieb sie laut Daily Mirror: "Ich war in Louisiana wie im Koma, und er zog glücklich durch Hollywood." Zudem kritisierte sie, sie sei als "Flittchen, das Amerikas Goldjungen das Herz gebrochen hatte" dargestellt worden. Zwei Jahre später heiratete Britney zunächst ihren Jugendfreund Jason Alexander, die Ehe wurde jedoch nach 55 Stunden annulliert. Kurz darauf ging sie den Bund der Ehe mit Kevin Federline (48) ein, mit dem sie die Söhne Sean (20) und Jayden (19) bekam. Justin ist trotz anhaltender Krisengerüchte seit 2012 mit Jessica Biel (44) verheiratet, das Paar hat zwei Kinder.

Justin Timberlake und Britney Spears im Jahr 2001
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Justin Timberlake und Britney Spears im Jahr 2001
Britney Spears und Justin Timberlake, 2002
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Britney Spears und Justin Timberlake, 2002
Britney Spears und Justin Timberlake bei den AMAs 2001
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Britney Spears und Justin Timberlake bei den AMAs 2001
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