Ruhm & Bedrohungen: So hart haben es Iris Katzenberger & Co.

Ruhm & Bedrohungen: So hart haben es Iris Katzenberger & Co.

- Lisa Federschmidt
Lesezeit: 2 min
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Millionen Menschen kennen ihre Gesichter, doch was Matthias Mangiapane (42), Calvin Kleinen (34) und Iris Klein (59) jetzt schildern, zeigt die Schattenseiten ihres Ruhms. Im Gespräch mit Bild berichten die Realitystars von Hass, Beleidigungen und sogar Todesdrohungen im Netz. Besonders Matthias erinnert sich an seine Teilnahme bei Promis unter Palmen im Jahr 2020 zurück. Nach eigenen Angaben erhielt er damals Todesdrohungen und wurde massiv beleidigt. Doch auch heute reißen die Anfeindungen nicht ab. Als sein Ehemann Hubert Fella (58) wegen einer Hirnthrombose im Krankenhaus behandelt werden musste, wurde Matthias erneut kritisiert. Zum Schutz seiner Privatsphäre trennt er deshalb heute konsequent zwischen seinem TV-Leben und seinem Privatleben.

Auch Iris Klein berichtet von Erlebnissen, die nach eigener Aussage weit über Hasskommentare hinausgehen. Gegenüber Bild erzählt sie, dass wegen angeblich illegaler Bauarbeiten mehr als 100 Beschwerden beim Bauamt eingegangen seien. Selbst in Hotels werde sie regelmäßig zur Zielscheibe. Während eines Aufenthalts mit ihren Töchtern Daniela und Jenny in Bad Ragaz habe der Hoteldirektor zahlreiche Anrufe erhalten. "Darin wurde gefragt, wie er solche asozialen Menschen überhaupt beherbergen könne", erinnert sich Iris. Ähnlich sieht es auch Calvin Kleinen: Der Mallorca-Star berichtet von regelmäßigen Beleidigungen im Netz und beobachtet mit Sorge, dass der Hass immer extremer werde. „Wenn man in der Öffentlichkeit steht, braucht man heute ein dickes Fell“, lautet sein Fazit.

Die Berichte der Realitystars zeigen, welche Folgen Hass im Netz haben kann. Psychologe Dr. Thomas Fuchs erklärt gegenüber Bild, dass soziale Medien die Hemmschwelle senken und viele Menschen ihre Wut ungefiltert im Internet auslassen. "Je größer die persönliche Frustration, desto größer wird häufig auch die Aggression gegenüber anderen", sagt er. Dauerhafte Anfeindungen könnten sogar Depressionen oder Angststörungen begünstigen. Die Geschichten von Calvin Kleinen, Matthias Mangiapane und Iris Klein machen deutlich: Hinter den bekannten Gesichtern stehen Menschen, die Beleidigungen, Drohungen und Hetze nicht einfach spurlos wegstecken.

Iris Klein bei der Umbrella Foundation Charity Night im Hyatt Regency Düsseldorf, 28.05.2026
Imago
Iris Klein bei der Umbrella Foundation Charity Night im Hyatt Regency Düsseldorf, 28.05.2026
Matthias Mangiapane bei der Weltpremiere von "Blinded by Delight" im Friedrichstadt-Palast in Berlin
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Matthias Mangiapane bei der Weltpremiere von "Blinded by Delight" im Friedrichstadt-Palast in Berlin
Calvin Kleinen, Februar 2023
Getty Images
Calvin Kleinen, Februar 2023
Was sollte jetzt Priorität haben im Umgang mit Online-Hass gegen Realitystars?