Das würde David Schumacher seinem Kind "lieber ersparen"
David Schumacher (24) wird zum ersten Mal Vater. Obwohl seine Familie eng mit dem Motorsport verbunden ist, würde der frühere DTM- und heutige GT-Fahrer seinen Nachwuchs später lieber nicht auf der Rennstrecke sehen. Im Gespräch mit Bunte macht David deutlich, dass hinter diesem Wunsch seine eigenen Erlebnisse sowie die Erfahrungen seines Vaters Ralf Schumacher (51) und seiner Partnerin Vivien stehen. Der Sport verlange nicht nur viel Einsatz, sondern sei auch mit hohen finanziellen Hürden und geringen Erfolgsaussichten verbunden. "Ich würde es dem Kind lieber ersparen, das Ganze, was ich, was mein Vater, was meine Frau durchgemacht haben, noch mal anzugehen. Denn die Chancen sind so gering, dass man mit dem Sport Geld verdient. Und bis zu diesem Zeitpunkt muss man extrem viel Geld investieren. Ich glaube nicht, dass wir das noch mal versuchen werden", erklärt der werdende Papa gegenüber dem Portal offen.
Die bevorstehende Geburt dürfte für den Sportler zugleich eine Veränderung seines Alltags mit sich bringen und ihm künftig etwas mehr Zeit zu Hause ermöglichen. Seine eigene Begeisterung für schnelle Autos und Wettbewerbe bleibt davon allerdings unberührt. "In meinem Fall freue ich mich schon wieder aufs nächste Rennen. Das ist noch immer mein Traum und auch meine Herausforderung, die ich mir jede Woche stelle", betont David. Auch die weitere Familienplanung ist für ihn und Vivien noch nicht endgültig abgeschlossen. Zunächst wollen die beiden jedoch die Ankunft ihres ersten Babys abwarten und sich danach in Ruhe Gedanken machen. "Jetzt kommt erst mal das eine Kind, und dann können wir immer noch entscheiden – wir haben ja noch ein paar Jahre vor uns", erklärt der Rennfahrer.
Die Schwangerschaft hatten David und Vivien an einem Mittwoch mit einem emotionalen Beitrag auf Instagram öffentlich gemacht. Für die Verkündung wählte das Paar eine idyllische Naturkulisse rund um Salzburg. Auf dem liebevoll gestalteten Bild waren gestrickte Babyschuhe, ein Teddybär und ein Spiegel zu sehen, der die Aufschrift "Baby" trug. Der Spiegel war vor einem Bergsee platziert und zeigte zugleich einen besonders persönlichen Moment: In seiner Spiegelung waren David und Vivien innig umarmt zu erkennen. Auf diese Weise gewährten die werdenden Eltern ihren Followern einen ersten Einblick in ihr Familienglück. Beim Thema Rennsport vertritt er trotz der Schumacher-Gene eine klare Haltung – die erheblichen Kosten, die Belastungen und die unsicheren Chancen möchte er seinem Kind nach Möglichkeit ersparen.









