"Rücksichtslos": Megyn Kelly kritisiert Cindys Erziehung

"Rücksichtslos": Megyn Kelly kritisiert Cindys Erziehung

- Sandrine Palme
Lesezeit: 3 min
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Nach dem Tod von Presley Gerber (†27) übt Megyn Kelly (55) deutliche Kritik an einer Entscheidung seiner Eltern, Cindy Crawford (60) und Rande Gerber (64). In der Montagsausgabe von "The Megyn Kelly Show" beschäftigte sich die Journalistin mit der Frage, welchen Einfluss ein früher Einstieg ins Modelbusiness auf junge Menschen haben kann. Dabei verwies sie auf Presley und seine Schwester Kaia Gerber (25), die beide bereits als Teenager mit dem Modeln begannen. Trotz aller Möglichkeiten, die Presley ihrer Ansicht nach im Leben hatte, könne sie sich seinen späteren Weg nicht erklären. "Er hatte gutes Aussehen. Er hatte Geld. Er hatte allem Anschein nach liebevolle Eltern und eine Schwester, die ihn vergötterte. Er hatte Erfolg in der Modelbranche. Er hatte eine großartige Schulbildung. Er hatte Zugang zu sehr einflussreichen Menschen, einschließlich seiner eigenen Eltern", zählte Megyn auf. Einen direkten Zusammenhang mit seiner späteren Drogensucht wollte sie allerdings ausdrücklich nicht behaupten: "Wie passiert so etwas? Sind all diese Dinge die Gründe dafür, dass er drogenabhängig wurde? Ich weiß es nicht."

Deutlich kritischer äußerte sich Megyn hingegen über das Alter, in dem Cindy und Rande ihren Kindern den Einstieg in die Modelwelt ermöglichten. Presley unterschrieb bereits als Teenager bei IMG Models, Kaia startete ihre Karriere sogar noch früher. "Seien wir ehrlich, beide Kinder wurden kommerzialisiert", urteilte die 55-Jährige und verwies darauf, dass Presley selbst mehrfach darüber gesprochen habe, wie ungewöhnlich es gewesen sei, in Hollywood aufzuwachsen. "Da wird ein Teenager nach New York, nach Europa, nach Hollywood geschickt", erklärte Megyn. Ihrer Ansicht nach würden Jugendliche in solchen Branchen zudem möglichen Gefahren ausgesetzt: "Und du solltest besser auf ihn aufpassen. Es gibt Raubtiere in dieser Branche, Raubtiere im Modelbusiness, in der Musik, in Hollywood." Dass Kinder bereits mit 13 beziehungsweise 15 Jahren ins Modelgeschäft einsteigen, bezeichnete sie schließlich als "eine rücksichtslose Entscheidung". Dabei betonte Megyn laut The Blast, ihre Kritik grundsätzlich auf den Umgang prominenter Eltern mit ihren Kindern zu beziehen und Cindy nicht persönlich angreifen zu wollen.

Auch die Umstände von Presleys Tod werfen für Megyn weiterhin Fragen auf. Berichten zufolge starb das Model an einer mutmaßlichen Überdosis, während es sich in einer Rehaeinrichtung aufhielt. "Ich habe viele Fragen dazu, wie er in einer Rehaeinrichtung eine Überdosis nehmen konnte", erklärte die Moderatorin. Aus eigener Erfahrung mit der Suchtbehandlung eines ihr nahestehenden Menschen kenne sie Einrichtungen, in denen Patienten streng überwacht würden und selbst Gegenstände, die möglicherweise zum Drogenkonsum genutzt werden könnten, verboten seien. "Man durfte nichts mitbringen, was auch nur möglicherweise als Droge verwendet werden könnte. Zum Beispiel Haarspray. Also wirklich nichts", schilderte sie. Deshalb frage sie sich, wie Presley überhaupt an Drogen gelangt sein könnte: "Wie konnte das also passieren? Es gibt einfach keine Möglichkeit, dass er damit hineingegangen ist. Hat es ihm also jemand gebracht?" Eine Antwort auf diese Frage lieferte Megyn allerdings nicht.

Collage: Megyn Kelly und Cindy Crawford
Collage: Getty Images, Getty Images
Collage: Megyn Kelly und Cindy Crawford
Presley Gerber, Cindy Crawford und Rande Gerber bei der Weltpremiere von Apple TV+ "Palm Royale" im Samuel Goldwyn Theater
Getty Images
Presley Gerber, Cindy Crawford und Rande Gerber bei der Weltpremiere von Apple TV+ "Palm Royale" im Samuel Goldwyn Theater
Kaia Gerber, Rande Gerber, Cindy Crawford und Presley Gerber (v.l.n.r.)
Instagram / cindycrawford
Kaia Gerber, Rande Gerber, Cindy Crawford und Presley Gerber (v.l.n.r.)
Hat Megyn mit ihrer Kritik an Cindy und Rande recht?