Milla Jovovich möchte unbedingt zu "Resident Evil" zurück
Milla Jovovich (50) würde ohne mit der Wimper zu zucken noch einmal als Alice in die Welt von "Resident Evil" zurückkehren. Zwischen 2002 und 2017 verkörperte die Schauspielerin die Hauptfigur in insgesamt sechs Filmen und verbrachte damit einen großen Teil ihrer beruflichen Laufbahn in dem Horroruniversum. Wie eng sie dem Franchise noch immer verbunden ist, machte Milla bereits 2020 anlässlich ihres Films "Monster Hunter" im Interview mit ScreenRant klar. "Resident Evil ist in so vielerlei Hinsicht ein riesiger Teil meines Lebens. Ich war ein riesiger Fan des Spiels. Das war der Grund, warum ich überhaupt in dem Film mitspielen wollte", erklärte sie damals. Auch nach dem Ende der Reihe war ihre Begeisterung offenbar unangefochten. "Ich habe die Hälfte meiner Karriere in dieser Welt verbracht. Ich wäre so gern noch einmal Teil davon", betonte das Model.
Dass sie jedoch noch einmal als Alice auf die Leinwand kommt, ist äußerst unwahrscheinlich. Paul W. S. Anderson, der Macher der früheren Filmreihe, brachte seine Geschichte 2017 mit "Resident Evil: The Final Chapter" zu einem Abschluss. In Zach Creggers neuer Adaption wäre ein Auftritt von Alice zwar grundsätzlich möglich, doch die Neuinterpretation schlägt einen deutlich anderen Weg ein. Zach orientiert sich wesentlich stärker an den Videospielen des Entwicklers Capcom, während Pauls sechs Filme mit der Zeit immer weiter eigene Handlungsstränge und eine eigenständige Ästhetik entwickelten, wodurch sich die beiden Filmreihen stark unterscheiden.
Ein weiterer Faktor ist, dass noch gar nicht feststeht, ob der neu gestartete "Resident Evil"-Film überhaupt eine Fortsetzung bekommt. Darüber dürften vor allem die Einnahmen an den Kinokassen entscheiden. Millas starke Verbundenheit zur Filmreihe hat auch einen persönlichen Hintergrund: Der Drehbuchautor und unter anderem als Regisseur tätige Paul W. S. Anderson ist ihr Ehemann. Ihre Begeisterung für "Resident Evil" begann jedoch schon vor der Zusammenarbeit mit dem Regisseur. Pauls Adaptionen entfernten sich im Verlauf ihrer Geschichte sowohl inhaltlich als auch optisch immer deutlicher von den Vorlagen des japanischen Spieleherstellers Capcom. Damit konnten die Filme zwar nicht alle Fans der Games überzeugen, bauten sich aber eine eigene Anhängerschaft auf.
























