"War kein guter Sohn": Pietro Lombardis ehrliches Geständnis
Ein gemeinsamer Urlaub auf Mallorca hat bei Pietro Lombardi (34) offenbar einiges ins Rollen gebracht. Der Sänger hatte seine Eltern auf die Insel eingeladen – und zieht nach der Reise eine sehr selbstkritische Bilanz. Im Podcast "Patchwork Boys" spricht er mit Oliver Pocher (48) darüber, dass er seiner Familie zwar finanziell unter die Arme gegriffen habe, ihr aber offenbar zu wenig von seiner Zeit schenkte. "Ich glaube, dass ich in den letzten Jahren kein guter Sohn war", gesteht er in der Folge. Die Tage mit seinen Eltern haben ihm demnach vor Augen geführt, worauf es den beiden wirklich ankommt: Nicht teure Unternehmungen oder große Gesten stehen für sie im Vordergrund, sondern gemeinsame, ruhige Momente mit ihrem Sohn.
Dabei hatte der Musiker seinen Eltern eigentlich möglichst viel zeigen wollen – Palma, die Kathedrale, die Landschaft. Genau das setzte ihn selbst allerdings unter Druck, weil er gedanklich ständig schon beim nächsten Programmpunkt war. "Man denkt immer, wenn man den Eltern finanziell hilft oder sie unterstützt, dass es damit getan ist. Aber das ist nicht damit getan. Es sind diese Momente", lautet seine Erkenntnis im Podcast. Da seine Eltern inzwischen beide 65 Jahre alt seien, wolle er künftig jede Gelegenheit für gemeinsame Zeit nutzen und die beiden auch im Winter wieder mit auf eine Reise nehmen. Für ihn selbst fühlten sich die Tage auf der Insel kaum nach Erholung an. "Ich hatte für mich keinen Urlaub, weil ich die ganze Zeit am Rattern war", räumt er ein. Sein Fazit fällt trotzdem positiv aus: "Ich bin glücklich, dass meine Eltern eine gute Zeit hatten."
Während Pietro seinen Fans immer wieder Einblicke in ein Leben mit Luxus gibt, halten es seine Eltern deutlich schlichter. Sie wohnen nach wie vor in der alten Familienwohnung in Karlsruhe, in der der Sänger selbst groß geworden ist. Vor dem Mallorca-Trip waren die beiden nach seinen Angaben noch nie in ihrem Leben geflogen. Auch vor Ort zeigte sich ihre genügsame Art: Für sie bedeutet Urlaub bereits, auf dem Balkon zu sitzen, auf einen Pool zu blicken und Zeit mit der Familie zu verbringen. Die Freude darüber blieb dem Musiker nicht verborgen. "Als sie hier angekommen sind auf der Insel, da ist so ein anderes Strahlen", beschreibt er den Moment der Ankunft im Podcast.











