Sebastian Bezzel: Diese Serie inspirierte "Eberhofer"-Krimis
Wer die erfolgreiche "Eberhofer"-Krimireihe verfolgt, kennt die kleinen Gags, die sich durch die Filme ziehen und immer wieder an frühere Teile erinnern. Woher die Inspiration für dieses Prinzip stammt, hat Sebastian Bezzel (55) nun in einem Interview mit Filmkritiker Michel Rieck verraten, das auf Instagram veröffentlicht wurde. Das Vorbild dürfte viele überraschen: Es handelt sich um "Die Simpsons". "Ich bin ja ein sehr großer Simpsons-Fan", erklärte der Schauspieler dort. Für ihn ist die Art, wie in Springfield alte Ereignisse und einstige Pointen später wieder auftauchen, ein Vorbild für die Welt rund um Franz Eberhofer. Genau dieses Wiedererkennungsprinzip soll das Dorfleben mit Franz, Rudi und den übrigen Figuren lebendig halten. Aufmerksame Zuschauer können so bei jedem neuen Film Details entdecken, die ihnen bereits aus früheren Teilen bekannt sind.
Besonders begeistert den Franz-Eberhofer-Darsteller laut joyn, dass in der Serie nichts wirklich verloren geht. "Und das ist ja das Tolle an den Simpsons, dass alles, was mal war, und mal witzig war, irgendwie in irgendeiner Form wiederkommt", führte er in dem Instagram-Interview aus. Als Beispiel nannte er eine Szene, in der Marge den Keller aufräumt und dabei auf Requisiten aus älteren Episoden stößt. "Und als Fan, da freue ich mich", betonte Sebastian. Ähnlich funktionieren nach seinen Worten auch die "Eberhoferkrimis": Von solchen versteckten Details und Anspielungen auf vorherige Teile gebe es dort "unendlich viel". Wer die Reihe von Anfang an kennt, kann also immer wieder Verbindungen zu früheren Fällen herstellen. Aktuell läuft mit "Steckerlfischfiasko" bereits der zehnte Film der erfolgreichen Krimireihe in den deutschen Kinos.
Neben den wiederkehrenden Gags lebt die Filmreihe vor allem vom Zusammenspiel des Ensembles. Sebastian spielt den stoischen Dorfpolizisten Franz Eberhofer, Lisa Maria Potthoff (48) ist als dessen Partnerin Susi zu sehen. Der Weg der Schauspielerin zu dieser Rolle begann allerdings mit einem ungewöhnlichen Casting: Für ihr Vorsprechen musste sie gemeinsam mit einem Schauspielkollegen im Bett liegen und eine Streitszene spielen. An ihrer Seite lag dabei nicht Sebastian, sondern ein anderer, relativ bekannter Schauspieler – dessen Namen verriet Lisa Maria nicht. Der erste Durchgang konnte Regisseur Ed Herzog offenbar nicht überzeugen. Am Ende wurden Sebastian und Lisa Maria dann aber doch zum zentralen Gespann der "Eberhoferkrimis".










