Jack Coleman trauert um Ex-Kollegin Hayden Panettiere
Der Tod von Hayden Panettiere (†36) am 16. August 2026 hinterlässt in Hollywood eine große Lücke – auch bei Jack Coleman (68). Der Schauspieler, der in der NBC-Serie "Heroes" ihren Serienvater Noah Bennet verkörperte, verabschiedet sich nun auf Instagram mit einem langen und emotionalen Beitrag von seiner ehemaligen Kollegin. "Ich bin zutiefst erschüttert. Bis jetzt konnte ich meine Gedanken nicht in Worte fassen, und sie werden unzureichend sein", schreibt er. Seinen Abschied richtet er direkt an die Schauspielerin: "Ich liebe dich, Hayden. Ich werde dich vermissen. Es tut mir so leid, dass du gelitten hast."
In seinem Beitrag erinnert sich Jack an ihre erste Begegnung vor rund 20 Jahren. Beim Dreh des Pilotfilms sei die damals 16-Jährige auf ihn zugelaufen, habe "Daddy" gerufen und ihn umarmt. Daraus entwickelte sich schnell ein Spitzname, wie Jack erzählt: "Von diesem Tag an nannte sie mich 'Daddio'. Sie war 'Haydini', weil sie eine Zauberin war." Wie The Hollywood Reporter berichtet, blieb ihm besonders eine Szene im Gedächtnis: Hayden sei an derselben Textstelle immer wieder eine Träne über die Wange gelaufen. Als er ihre schauspielerische Technik bewunderte, habe sie entgegnet: "Ich bin kein dressierter Seehund. Ich fühle es, und die Tränen kommen einfach in diesem Moment." Hayden habe am Set stets für gute Stimmung gesorgt, viel gelacht und ihre Kollegen mit ihrem fotografischen Gedächtnis beeindruckt. "Dieses strahlende Gesicht, dieses Megawatt-Lächeln, das war nicht nur für die Kamera. Das war sie. Sie leuchtete", erinnert sich Jack.
Nach Haydens plötzlichem Tod empfindet Jack nach eigenen Worten Trauer, Bedauern und Wut. Dabei erinnert er an die Schattenseiten ihres frühen Ruhms: Schon als Teenagerin sei sie von Paparazzi verfolgt und in Interviews immer wieder mit provokanten Fragen konfrontiert worden. Einmal hätten Fotografen sogar hinter seinem eigenen Garten gelauert und seien über die Grundstücke seiner Nachbarn gefahren. Umso wichtiger ist es Jack, auch Haydens andere Seite in Erinnerung zu behalten: ihr großes Herz, ihren Einsatz gegen Mobbing und ihr Engagement für den Tierschutz. "Ich wünschte nur, man hätte ihr denselben Schutz gegeben", schreibt er. Zum Abschied richtet er noch einmal liebevolle Worte an seine ehemalige Serientochter: "Gute Nacht, liebes Mädchen. Und Engelscharen mögen dich zu deiner Ruhe geleiten."









