Dieser Moment zerstörte Prinz Harrys Beliebtheit für immer

Dieser Moment zerstörte Prinz Harrys Beliebtheit für immer

- Sandrine Palme
Lesezeit: 3 min
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Noch vor wenigen Jahren gehörte Prinz Harry (41) zu den beliebtesten Mitgliedern der britischen Königsfamilie – doch davon ist offenbar nicht mehr viel übrig. Der Redakteur Jack Malvern hat britische Beliebtheitsumfragen ausgewertet und zeichnet im "A Right Royal Podcast" einen bemerkenswerten Absturz nach. 2017 teilte sich der Herzog von Sussex demnach noch gemeinsam mit seinem Bruder Prinz William (44) die Spitzenposition. Inzwischen findet er sich beinahe am Ende der Rangliste wieder – lediglich Herzogin Meghan (45) und Andrew Mountbatten-Windsor (66) schneiden noch schlechter ab. Als entscheidende Zäsur macht der Experte den Rückzug von den royalen Pflichten im Jahr 2020 aus: Harry und Meghan kehrten dem engeren Königshaus damals den Rücken und zogen in die USA. Dieser Schritt leitete den anhaltenden Abwärtstrend ein, spätere öffentliche Abrechnungen verschärften ihn zusätzlich. "Dieser Absturz war für ihn katastrophal. Und er geschah nicht unbedingt so, wie man vielleicht denken würde", bilanziert Jack.

Besonders folgenreich waren laut dem Journalisten zwei weitere Stationen: das aufsehenerregende Interview mit Oprah Winfrey (72) und Harrys Enthüllungsbuch "Spare". Beide Male konnte der Autor seine Sicht auf den Konflikt mit der Königsfamilie ausführlich schildern – beim britischen Publikum stieß das jedoch auf massive Ablehnung. "Es gab weitere Punkte, an denen man eine Veränderung der öffentlichen Meinung erwarten konnte. Als er das Oprah-Interview gab und als er 'Spare' veröffentlichte – und beides hatte große Auswirkungen, die durchweg negativ waren", erklärte Jack im Podcast. Und weiter: "Aus Harrys Sicht möchte er einfach seine Seite der Geschichte darlegen. Aber das kam in Großbritannien bei der britischen Öffentlichkeit nicht gut an." Royal-Redakteurin Emily Nash erkennt in den lockereren Interviews mit James Corden (47) und Joe Marler zwar wieder etwas vom früheren, humorvollen Image des Royals. An den Umfragewerten ändere das bislang aber wenig: "Im Moment bewirkt es nicht wirklich etwas."

Seit dem Rückzug aus den royalen Verpflichtungen lebt Harry mit Meghan und den gemeinsamen Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) in Montecito. Die räumliche Distanz zu König Charles III. (77) und dem Rest der Familie prägt seither auch die persönliche Seite des Zerwürfnisses. Im Sommer kam es britischen Berichten zufolge immerhin zu einem zurückhaltenden Treffen zwischen Vater und Sohn auf Highgrove – eine öffentlich erkennbare, grundlegende Annäherung folgte daraus bislang nicht. Verändert hat sich auch das Umfeld der Sussexes jenseits des Palasts: Bei ihrer Hochzeit im Mai 2018 saßen zahlreiche prominente Gäste in der Kirche, darunter Oprah Winfrey, George und Amal Clooney (48), David und Victoria Beckham (52) sowie Serena Williams (44). Einige dieser Freundschaften sollen inzwischen deutlich abgekühlt oder ganz eingeschlafen sein.

Prince Harry, bei der Time100 Sports Gala in New York City
Getty Images
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Prinz Harry zurück in London
Getty Images
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Prinz Harry nach einer Veranstaltung das Chatham House in London, Juli 2026
Imago
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Hat Prinz Harry seinen Beliebtheitsabsturz selbst zu verantworten?