Herzogin Meghan soll wegen Rückkehr zwiegespalten sein
Herzogin Meghan (45) steht offenbar eine Rückkehr mit gemischten Gefühlen bevor: Sechs Jahre nach dem Rückzug aus dem britischen Königshaus wollen sie und Prinz Harry (41) noch im August 2026 gemeinsam mit ihren Kindern Archie (7) und Lilibet (5) von den USA nach England ziehen. Der britische PR- und Kulturexperte Nick Ede, der früher mit der einstigen Schauspielerin befreundet war, ordnete ihre mögliche Gefühlslage gegenüber Showbiz Cheat Sheet ein. Er verweist dabei auf ihre widersprüchlichen Erfahrungen im Vereinigten Königreich. "Ich stelle mir vor, dass Meghan mit sehr gemischten Gefühlen an die Sache herangehen würde", erklärt er und fügt hinzu: "Großbritannien war der Schauplatz ihrer Hochzeit und eines der außergewöhnlichsten Kapitel ihres Lebens. Gleichzeitig ist das Land aber auch mit intensiver Beobachtung durch die Öffentlichkeit, negativen Schlagzeilen und einer Zeit verbunden, die sie selbst als zutiefst schmerzhaft beschrieben hat."
Anders als zu Beginn ihres royalen Lebens komme sie nun als unabhängige Frau mit eigenen Unternehmen, einem eigenen öffentlichen Profil und klaren Grenzen zurück. Ein privates Zuhause und die deutliche Trennung von royalen Pflichten könnten es ihr ermöglichen, den Aufenthalt nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. "Dadurch könnte sich die Rückkehr für sie deutlich leichter und kontrollierbarer anfühlen", so der Kulturexperte. Und weiter: "Im Umgang mit den britischen Medien wird sie sich vielleicht nie ganz entspannt fühlen. Aber ein eigenes, privates Zuhause und eine klare Trennung von ihren royalen Verpflichtungen könnten es ihr ermöglichen, wieder in Großbritannien zu leben und sich dort zu bewegen – zu ihren eigenen Bedingungen."
Für Harry bewertet Ede die größere Nähe zur alten Heimat deutlich positiver. Regelmäßige, private und alltägliche Begegnungen könnten die schwierige Annäherung an König Charles (77) fördern. "Eine Versöhnung geschieht nur selten durch ein einziges großes, klärendes Gespräch. [...] Wenn Harry geografisch näher bei seinem Vater wäre, könnte der König eine echte Beziehung zu seinen Enkelkindern aufbauen, anstatt sie nur gelegentlich zu sehen", betont der Experte. Die Gesundheit des Königs dürfte dem Prinzen laut Ede zusätzlich vor Augen geführt haben, wie kostbar die gemeinsame Zeit ist. Der jüngste Familienbesuch habe die Beziehungen offenbar etwas entspannt und dem Paar gezeigt, dass Aufenthalte in Großbritannien möglich sind, ohne wieder royale Aufgaben übernehmen zu müssen.
"Heute sind sie in einer ganz anderen Situation: Sie haben sich ein eigenes, unabhängiges Leben aufgebaut und müssen ihre Entscheidungen nicht mehr ständig danach ausrichten, ob sie damit für oder gegen die Monarchie Stellung beziehen", erklärt Ede. Bei Prinz William (44) und Prinzessin Kate (44) rechnet er hingegen mit großer Zurückhaltung. Das Paar wolle vermutlich die Stabilität der eigenen Familie schützen und nicht erneut in Spekulationen, öffentlich gewordene Privatgespräche und die Analyse jeder einzelnen Begegnung hineingezogen werden. Kate sei zwar oft als beruhigender Einfluss wahrgenommen worden, solle aber nicht für die Versöhnung der Brüder verantwortlich gemacht werden. "Ich würde nicht ausschließen, dass man die vier irgendwann wieder gemeinsam sieht, insbesondere bei einem wichtigen Familien- oder royalen Anlass. Aber von einer echten Wiedervereinigung der sogenannten 'Fab Four' sind wir meiner Meinung nach noch ein gutes Stück entfernt", meint er.









