

"Outer Banks" war Madison Bailey nicht queer genug
Mit dem Start der fünften und finalen Staffel von Outer Banks am 20. August zieht Madison Bailey (27) ein durchaus kritisches Fazit. Gegenüber OUT bemängelte die Schauspielerin, dass es der Netflix-Serie aus ihrer Sicht an queerer Repräsentation gefehlt habe. Die offen pansexuelle Darstellerin hätte sich gewünscht, dass ihre Figur Kiara sich im Verlauf der Handlung als Teil der LGBTQ-Community geoutet hätte. Zumindest abseits der Kamera könnten Fans laut Madison aber einen queeren Bezug zu dem Format finden. "Es ist nie zu spät! Es ist buchstäblich nie zu spät", betonte sie. Und weiter: "Gerade angesichts der fehlenden queeren Repräsentation in dieser Serie bin ich wirklich froh, dass die Menschen über mich im echten Leben trotzdem eine Verbindung dazu herstellen können, dass sie über die Schauspielerin einen Zugang finden und dass ich abseits des Bildschirms repräsentieren kann."
Für kommende Projekte hat die Serienbekanntheit deshalb einen klaren Wunsch: eine queere Rolle. Dass sich eine solche Gelegenheit bereits konkret abzeichnen könnte, deutete sie an. "Kann ich andeuten, dass [eine queere Rolle] gerade jetzt in Echtzeit zum Leben erweckt werden könnte? Sie ist auf dem Weg! Ich habe sie manifestiert", erklärte Madison. Wichtig ist ihr dabei vor allem, wie eine solche Figur erzählt wird. Eine schwermütige Erzählung kommt für sie nicht infrage. "Ich wollte schon lange auf dem Bildschirm repräsentieren, und ich glaube, dass ich vielleicht die Gelegenheit dazu bekomme", führte sie aus. "Ich will keine düstere, traurige Geschichte. Ich will Glück. Ich will Freude. Wir müssen die Community auf den Bildschirm bringen!"
Ganz ohne Anknüpfungspunkte für queere Zuschauer ist "Outer Banks" für die Darstellerin allerdings nicht. Themen wie die selbst gewählte Familie und eine Gemeinschaft, die auch in schweren Zeiten zusammenhält, sieht sie in der Serie deutlich verankert. "Eure Community steht und wird euch bei jeder Schwierigkeit, der wir gegenüberstehen, immer zur Seite stehen", richtete sie sich an die Fans. "Denkt einfach daran, dass eure Community euch immer beschützen wird und dass wir immer füreinander einstehen werden." Genau dieser Zusammenhalt wird in den finalen Folgen auf eine harte Probe gestellt. Nach JJs Tod in Marokko trauern die Pogues um ihren Freund und ringen um ihre gemeinsame Zukunft. Parallel erwarten John B und Sarah ihr erstes Kind, während sich die Gruppe ein letztes Mal in eine gefährliche Schatzsuche stürzt.









