Hayden Panettieres Mama wehrt sich gegen Kritik an Trauer

Hayden Panettieres Mama wehrt sich gegen Kritik an Trauer

- Fabienne Stepczynski
Lesezeit: 2 min
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Wenige Tage nach dem Tod von Hayden Panettiere (†36) meldet sich ihre Mutter Lesley Vogel (70) zu Wort – und wehrt sich deutlich gegen Kritik an ihrem Umgang mit dem Verlust. Im Gespräch mit der "Good Morning America"-Journalistin Rhiannon Ally machte sie am Montag klar, dass niemand außer ihr selbst darüber bestimmen könne, wie sie um ihre Tochter trauere. "Den Hatern da draußen würde ich sagen: Ihr habt kein Recht, mir vorzuschreiben, wie ich um den Verlust meines zweiten Kindes trauere. Das ist allein meine Sache", betonte sie. Die Kritik erreiche Lesley in einer Zeit, in der sie den Tod ihrer Tochter selbst noch kaum begreifen könne. Sie erklärte, dass der Verlust für sie bislang überhaupt nicht greifbar sei und sie damit rechne, dass die Trauer sie erst zu einem späteren Zeitpunkt mit voller Wucht treffen werde.

Als sie die Nachricht von Haydens Tod erhalten habe, sei sie "wie betäubt" gewesen und habe "nichts fühlen" können, schilderte Lesley. Unter Tränen beschrieb sie ihren aktuellen Zustand: "Ich begreife immer noch nicht, dass das real ist. Es fühlt sich nicht real an. Manchmal sagt mir mein Verstand, dass es nicht wahr ist. Wissen Sie, es wird ein Prozess sein." Während des Interviews musste sie kurz innehalten, um abseits der Kamera zu weinen. Trotz der Entfremdung, die zwischen Mutter und Tochter bestanden hatte, betonte Lesley, dass es zwischen ihnen stets Liebe und Fürsorge gegeben habe. Einen Wunsch formulierte sie dabei besonders deutlich: Hayden solle als "die talentierte, wunderschöne, aufgeschlossene und intelligente Frau, die sie wirklich war" in Erinnerung bleiben.

Hayden war am 16. August 2026 im Alter von 36 Jahren in einem Apartmentkomplex in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina gestorben. Die genauen Umstände sind weiterhin Gegenstand der Berichterstattung und laufender Untersuchungen. Bereits zwei Tage nach ihrem Tod hatte Lesley sich kritisch über den On-off-Partner der Schauspielerin geäußert. Brian Hickerson war laut Polizeibericht zum Zeitpunkt ihres Todes anwesend. Die Familie habe nach Lesleys damaliger Darstellung schon länger versucht, ihn aus Haydens Leben zu drängen. Ein Zusammenhang zwischen Brian und dem Tod der Schauspielerin ist bislang nicht belegt. Die Entfremdung zwischen ihr und ihrer Tochter führte Lesley auf den Einfluss eines aus ihrer Sicht schädlichen Menschen in Haydens Umfeld zurück. Geliebt habe sie ihre Tochter jedoch immer, wie sie hervorhob.

Hayden Panettiere mit ihrer Mutter Lesley Vogel
Getty Images
Hayden Panettiere mit ihrer Mutter Lesley Vogel
Hayden Panettiere beim White House Correspondents' Dinner, 2013
Imago
Hayden Panettiere beim White House Correspondents' Dinner, 2013
Bei der Premiere von "De-Lovely" in New York: Hayden Panettiere mit Jansen Panettiere und Lesley Vogel, 21. Juni 2004
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Bei der Premiere von "De-Lovely" in New York: Hayden Panettiere mit Jansen Panettiere und Lesley Vogel, 21. Juni 2004
Wie findet ihr Lesleys klare Ansage an die Kritiker ihres Trauerverhaltens?