Rose McGowan schlägt nach Hayden Panettieres Tod Alarm
Nach dem Tod von Hayden Panettiere (†36) im Alter von 36 Jahren meldet sich Rose McGowan (52) mit einem eindringlichen Appell zu Wort. Die Schauspielerin, die selbst schon als Kind vor der Kamera stand, veröffentlichte ihre Botschaft vor wenigen Tagen auf Instagram. Darin richtet sie sich direkt an Eltern und warnt davor, Kinder überhaupt in die Unterhaltungsbranche zu schicken. "Steckt Kinder nicht ins Showgeschäft. Nichts davon ist normal", schreibt sie in ihrem Beitrag und fügt in Bezug auf Hayden hinzu: "Möge ihr Geist frei sein von denen, die die Fäden gezogen haben."
Mit diesen Zeilen hat die US-Amerikanerin unter ehemaligen Kinderstars eine Debatte losgetreten. Es geht um fehlenden Schutz für minderjährige Darstellerinnen und Darsteller und um die Frage, welche Spuren früher Ruhm langfristig hinterlässt. Zahlreiche Kolleginnen, die ihre Karriere ebenfalls in jungen Jahren begonnen haben, schlossen sich der Kritik inzwischen an. Zu ihnen gehört Anna Paquin (44). Die Schauspielerin stellt sich hinter Roses Warnung und erklärt, dass sie in den schweren Lebenswegen und den frühen Todesfällen ehemaliger weiblicher Kinderstars kein zufälliges Muster erkenne: Besonders jene, die schon als Mädchen sexualisiert wurden, seien betroffen. Auf Instagram wendet sich Anna solidarisch an andere frühere Kinderdarsteller: "Wir gehören einem seltsamen, kleinen Club an, und ihr verdient Unterstützung, ganz gleich, welches Gefühl unsere Branche euch vermittelt hat."
Auch Melissa Gilbert (62) teilt den Beitrag und fordert Konsequenzen. Alle drei Frauen sprechen aus eigener Erfahrung – sie kennen den frühen Ruhm und die besonderen Belastungen des Geschäfts. Melissa wurde bereits als Kind durch die Serie "Unsere kleine Farm" bekannt und beschreibt eine enge Verbundenheit unter Darstellerinnen, die schon in jungen Jahren vor der Kamera standen. In einem Essay auf Substack schildert sie, wie sehr sie der Tod von Hayden getroffen habe – ebenso wie die Todesfälle der früheren Kinderstars Michelle Trachtenberg und Daveigh Chase. "Wir gehören alle demselben Stamm ehemaliger weiblicher Kinderdarstellerinnen an, und wenn eine von uns stirbt, fährt es wie ein elektrischer Strom durch uns alle. Wenn drei von uns in so kurzer Zeit sterben, stimmt etwas ganz und gar nicht", schreibt sie dort.












