Wegen Haaren: Pinar Sevim erklärt "Dschungel Divas"-Schubser
Bei "Dschungel Divas" kollidierten mit Pinar Sevim und Christin Okpara (30) zwei wahre Naturgewalten des deutschen Reality-TVs. Nach einem hitzigen Wortgefecht, das schlussendlich in etwas endete, das für die Zuschauer nach einem handfesten Schubser aussah, hat sich Pinar nun im Podcast "Blitzlichtgewitter" zu dem Vorfall geäußert. Auslöser für die viel diskutierte Handgreiflichkeit seien nach Pinars Darstellung Christins "Plastikhaare" gewesen, die sie im Eifer des Gefechts schmerzhaft im Gesicht getroffen hätten. Dass die Nachahmung dieser Bewegung mit dem eigenen Zopf von den Fans der Show als bewusste Attacke gewertet werden könnte, habe Pinar in diesem Moment nicht kommen sehen. Sichtlich um Aufklärung bemüht, stellte Pinar im Interview jetzt klar, an jenem Abend angetrunken gewesen zu sein, Christin aber nie ernsthaft habe verletzen wollen: "Gewalt hat für mich überhaupt keinen Platz. [...] Das bin ich einfach nicht." Wären ihre Mitstreiterinnen nach dem Vorfall von einer echten Gewalttat ausgegangen, hätte Pinar die Koffer nach eigener Aussage sogar freiwillig gepackt.
Über die ausgesprochene Verwarnung der Produktion hinaus zeigt sich Pinar jedoch wenig einsichtig gegenüber den Schmerzschilderungen ihrer Kontrahentin. Nach dem Streit soll Christin behauptet haben, ihr Steißbein sei durch den Vorfall verletzt oder gar gebrochen worden – eine Darstellung, die Pinar entschieden infrage stellt. Wer trotz vermeintlich unerträglicher Schmerzen weiter diskutieren und problemlos auf den unbequemen Campmöbeln entspannen könne, leide in ihren Augen wohl kaum an einer Fraktur. Pinar fasste ihre Skepsis unmissverständlich zusammen: "Wenn man ernsthaft Schmerzen hat, dann diskutiert man nicht." Ausgangspunkt des Konflikts war ein Luxusbarbecue, bei dem Pinar für sich und drei Mitstreiterinnen 10.000 Euro aus der Gemeinschaftskasse verfeuert hatte, woraufhin Christin sie zur Rede stellte.
Pinars Erklärungsversuche sorgen in der Fangemeinde derweil für reichlich Zündstoff: Auf Instagram entbrannte rasch eine Debatte darüber, ob Christin die Eskalation gezielt provoziert hat oder ob Pinar schlicht die Kontrolle verlor. Während ein Teil der Zuschauerschaft den Vorfall als extrem unnötig empfindet, vermuten andere ein reines Kalkül hinter Christins Handeln, auf das Pinar dummerweise reingefallen sei. Einem Nutzer ging die geballte Unterhaltungsmühsal gehörig auf den Zeiger: "Sorry, das hat null mit Unterhaltung zu tun. So anstrengend", bringt sein Kommentar die Müdigkeit einiger Realityfans auf den Punkt. Eine eindeutige Schuldige macht die Netzcommunity somit nicht aus – Pinars Rechtfertigung hat den Zoff bislang also keineswegs entschärft.











