

25 Kilo abgenommen: Torsten Sträter möchte wieder zulegen
Torsten Sträter (59) hat in den vergangenen Monaten ordentlich an Gewicht verloren – ganze 25 Kilogramm. Doch statt sich über die schlanke Linie zu freuen, verfolgt der Comedian nun das Gegenteil: Er will wieder zunehmen. Im Podcast "Silvia am Sonntag" sprach er offen über die Zahl auf der Waage. Bei einer Körpergröße von 1,80 Metern bringt er aktuell 78 Kilogramm auf die Waage – deutlich zu wenig, findet er. "Ich wiege ein bisschen zu wenig", gab er zu und schob nach: "Das ist wirklich zu wenig. Das siehst du auch im Gesicht und so." Sein Ziel: 85 Kilogramm sollen es wieder werden. "Das sieht gut aus", kommentierte er sein Wunschgewicht. Eine Vermutung für die starke Abnahme hat Torsten ebenfalls. "Ich habe den Verdacht, ich habe mir eine leichte Essstörung eingefangen", erklärte er mit Blick auf sein mittlerweile stark eingeschränktes Essverhalten.
Die radikale Ernährungsumstellung kam durch seine Diabetes-Diagnose. So strich Torsten Zucker komplett vom Speiseplan – und so kamen immer mehr Lebensmittel dazu. Zuvor hatte sein Essverhalten ganz anders ausgesehen: "Haribo, Kuchen, Currywurst" standen nach eigener Aussage regelmäßig auf dem Programm. Die Sorge vor gesundheitlichen Folgen war dann einfach zu groß: "Überall ist Zucker drin, und dann sagst du plötzlich: Nein, also daran will ich nicht verrecken." Weil er so viele Produkte mied, blieb am Ende kaum noch etwas übrig, das seinen Körper ausreichend versorgte. "Dann stellst du irgendwann fest: Es bleibt kaum noch was über, was genug Kalorien hat", schilderte der Comedian. Damit hat sich sein früheres Problem ins komplette Gegenteil verkehrt: Wo er sich einst über zu viele Kilos ärgerte, versucht er nun gezielt, sieben Kilogramm zuzulegen.
Bereits im April dieses Jahres hatte Torsten öffentlich gemacht, dass bei ihm ein Tumor festgestellt worden war. Neben der Krebserkrankung stellten die Ärzte damals auch Diabetes fest. Im Juli meldete er sich im "1Live Comedy-Talk" ausführlicher zu Wort und berichtete, dass es bergauf gehe. Zu verdanken habe er seine schnelle Genesung den Ärzten. Bei seiner Behandlung habe er großes Glück mit den behandelnden Medizinern gehabt. Die Erkrankung hat auch seinen Blick auf Äußerlichkeiten verändert. Wo er sich früher noch geärgert hätte, wenn ihm ein teures Jackett nicht mehr passte, sieht er heute "Luxusprobleme". Seine heutige Haltung fasste er in einem Satz zusammen: "Heute bin ich froh, am Leben zu sein."








