Selena Gomez wehrt sich gegen Betrugsvorwürfe um Wondermind

Selena Gomez wehrt sich gegen Betrugsvorwürfe um Wondermind

- Sandra Wickert
Lesezeit: 2 min
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Selena Gomez (34) geht juristisch gegen die Betrugsvorwürfe rund um ihr Mental-Health-Unternehmen Wondermind vor. Am Mittwoch beantragte die Sängerin bei Gericht die Abweisung der Klage einer Investorengruppe. In den Unterlagen, die TMZ vorliegen, bezeichnet sie die Vorwürfe der Kläger als "vage, pauschal und widersprüchlich". Einen Betrug könne man ihr damit nicht nachweisen, zudem weist die 34-Jährige jegliches Fehlverhalten von sich. Auch ihr Prozessanwalt Mathew S. Rosengart findet deutliche Worte. "Der heutige Antrag auf Abweisung zeigt, dass die Kläger Selena Gomez niemals in diesen Fall hätten hineinziehen dürfen, da die Ansprüche gegen sie völlig unbegründet, wenn nicht sogar leichtfertig sind", erklärte er gegenüber dem Portal.

In den Gerichtsunterlagen argumentiert die Musikerin zudem, dass bereits die Darstellung der Investoren selbst belege, dass sie mit den mutmaßlichen Falschaussagen über Wondermind nichts zu tun gehabt habe. Von diesen habe sie demnach keine Kenntnis haben können, wie bei TMZ zu lesen ist. Laut Rosengart unterstützte Selena bei dem Projekt vor allem ihre Mutter Mandy Teefey (50), investierte eigenes Geld und hält einen Minderheitsanteil. Das Unternehmen habe sie als Beraterin beschäftigt und ihr den Titel Chief Impact Officer verliehen, die Geschäftsführung habe sie jedoch nie innegehabt. Diese habe bei Mandy und der früheren Geschäftspartnerin Daniella Pierson gelegen, die als Co-CEOs und Vorstandsmitglieder tätig gewesen seien. "Die Vorstellung, Selena habe 'Betrug' oder irgendein anderes Fehlverhalten begangen, ist absurd", so der Anwalt weiter. "Zusätzlich zu unserem Antrag prüfen wir weitere Rechtsmittel für Frau Gomez, darunter Sanktionen gegen die Kläger, weil sie sie unzulässigerweise einbezogen haben."

Die Investoren hatten die Sängerin gemeinsam mit Mandy und Daniella verklagt. Sie werfen den Dreien vor, über die Infrastruktur, die Leitung und die Ressourcen von Wondermind getäuscht worden zu sein, ebenso über Selenas tatsächliche Rolle in dem Unternehmen. Nach Angaben von TMZ investierten die Kläger 1,2 Millionen Dollar in die Firma. Sie seien davon ausgegangen, dass die Musikerin ihre enorme Reichweite in den sozialen Medien aktiv für die Marke einsetzen werde, nachdem sie ihnen als Marketingverantwortliche präsentiert worden sei. Nachdem die benötigte Finanzierung aufgebracht worden sei, habe sie sich der Klage zufolge jedoch von Wondermind zurückgezogen. Zudem kritisieren die Geldgeber, dass sie nicht darüber informiert worden seien, als das Unternehmen finanziell zusammenbrach. Wondermind wurde von Selena, Mandy und Daniella gegründet, um einen inklusiven Raum für mentale Fitness zu schaffen. Nach Ansicht der Kläger sei das sensible Thema psychische Gesundheit jedoch gezielt zu kommerziellen Zwecken vermarktet worden.

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