Selena Gomez wehrt sich gegen brisante Betrugsvorwürfe
Selena Gomez (34) sieht sich derzeit mit schweren Anschuldigungen konfrontiert – und geht nun in die Offensive. Anfang dieser Woche hatten die Firmen Wondermind SRS 44 LLC und Bespoke Wondermind LLC Klage gegen die Sängerin, ihre Mutter Mandy Teefey (50) und ihre frühere Geschäftspartnerin Daniella Pierson eingereicht. Der Vorwurf: Betrug im Zusammenhang mit dem Mental-Health-Unternehmen Wondermind Global. Am Samstag meldete sich Selenas Anwalt Mathew S. Rosengart nun gegenüber People zu Wort und wies die Darstellung entschieden zurück. "Die Vorwürfe, Selena Gomez sei in irgendeiner Weise an einem angeblichen 'Betrug' oder einem anderen Fehlverhalten beteiligt gewesen, entbehren sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht jeder Grundlage", erklärte der Jurist. Er kündigte zugleich an, juristisch gegen die Klage vorzugehen: "Wir werden uns energisch gegen diese falschen Anschuldigungen verteidigen und einen Antrag auf Abweisung der unbegründeten Ansprüche gegen sie einreichen."
Konkret werfen die Kläger der Musikerin, ihrer Mutter und Daniella Wertpapierbetrug vor. Neben der Rückzahlung ihrer Investitionen fordern sie zusätzlichen Schadensersatz, dessen Höhe bislang nicht beziffert wurde. Laut der Klageschrift sollen Investoren durch falsche Angaben zur Infrastruktur und zu den Ressourcen von Wondermind Global dazu gebracht worden sein, insgesamt mehr als eine Million US-Dollar in das Unternehmen zu stecken. Auch die Art und Weise, wie Daniella ihre früheren geschäftlichen Erfolge und die zu erwartenden Renditen dargestellt haben soll, halten die Kläger für irreführend. Ein weiterer Punkt: Die Investoren geben an, drei Jahre lang nicht darüber informiert worden zu sein, dass die Firma zunehmend in Schwierigkeiten geriet. Erst durch einen Bericht von The Cut im September vergangenen Jahres seien sie auf die angespannte Lage aufmerksam geworden.
Wondermind Global wurde von Selena und Mandy als Unternehmen rund um mentale Gesundheit aufgebaut. An dem Projekt war auch Daniella beteiligt, die inzwischen aus der Firma ausgeschieden ist. Nach Darstellung der Kläger soll Mandy bei einer Konfrontation versucht haben, Daniella die Verantwortung für die Probleme zuzuschieben. In der Klage ist unter anderem von einer mangelhaften Unternehmensführung die Rede. Zusätzlich enthält sie den Vorwurf, Selena habe ihre Aufgaben innerhalb des Unternehmens vernachlässigt. Auch gegen Selenas Mutter selbst wurden schwere Anschuldigungen erhoben. Vorwürfe über einen angeblichen Substanzmissbrauch hatte Mandy jedoch bereits vor dem aktuellen Gerichtsverfahren entschieden zurückgewiesen. Nach Einreichung der Klage bestritt sie diese erneut. Während Selena nun die Abweisung der gegen sie gerichteten Ansprüche beantragen lässt, bleibt die Auseinandersetzung um die Geschäftsführung, die Kommunikation mit den Investoren und die Verantwortlichkeiten bei Wondermind Global Teil des laufenden Verfahrens.








