Selena Gomez und Mutter wegen angeblichen Betrugs verklagt
Selena Gomez (34) und ihre Mutter Mandy Teefey (50) müssen sich juristisch verantworten: Gegen die Sängerin, ihre Mutter und deren Mental-Health-Unternehmen Wondermind Global ist eine Klage eingereicht worden. Wie TMZ berichtet, dem die Klageschrift vorliegt, gehen die Firmen Wondermind SRS 44 LLC und Bespoke Wondermind LLC gegen die beiden Frauen sowie gegen die frühere Geschäftspartnerin Daniella Pierson vor. Der Vorwurf: Die Investoren seien mit falschen Angaben über die Infrastruktur, die Führung und die Ressourcen des Unternehmens dazu gebracht worden, insgesamt mehr als eine Million US-Dollar zu investieren. Tatsächlich soll Wondermind intern längst zerfallen gewesen sein – informiert worden seien die Geldgeber darüber jedoch nicht. Die Kläger fordern nun ihre Investitionen zurück und verlangen zusätzlich eine Entschädigung, deren Höhe bislang nicht genannt wurde.
Konkret wird Selena in der Klage vorgeworfen, das Unternehmen in Interviews und TV-Auftritten beworben und dabei den Eindruck vermittelt zu haben, sie sei stark in die Geschäfte eingebunden. Nachdem das Geld der Investoren eingegangen war, habe sich die Musikerin laut den Klägern jedoch kaum noch für die Firma engagiert. Daniella soll ihre früheren geschäftlichen Erfolge sowie die zu erwartenden Renditen ebenfalls falsch dargestellt haben. In der Klageschrift heißt es: "Drei Jahre lang, während das Unternehmen um sie herum still und leise zusammenbrach, sagte keiner seiner Gründer, leitenden Angestellten oder Direktoren auch nur ein Wort zu den Investoren, deren Geld den Zusammenbruch finanzierte." Die beiden Firmen klagen wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs. Ob die Vorwürfe vor Gericht Bestand haben, ist bislang offen.
Vom Ausmaß der Probleme wollen die Investoren erst durch einen Bericht von The Cut erfahren haben, der im September 2025 erschien. Darin wurde Wondermind als Unternehmen in einem "Zustand völliger Unordnung" beschrieben. Thema waren unter anderem verspätete Zahlungen an Beschäftigte und Dienstleister, angebliches Missmanagement durch Mandy, mutmaßliche Suchtprobleme der Unternehmerin sowie Selenas angebliche Vernachlässigung ihrer Aufgaben. Zudem soll sich die Sängerin wegen persönlicher Differenzen mit ihrer Mutter von der Firma distanziert haben. Mandy wies die Darstellungen zurück – sowohl die Suchtvorwürfe als auch das Bild eines chaotischen Unternehmens. "Es ist bedauerlich, dass einige unzufriedene Mitarbeiter, die noch eine Rechnung offen haben, Lügen über mich verbreiten und die Wahrheit verdrehen können. Noch enttäuschender ist, dass die Medien bereit sind, ihre Lügen weiterzuverbreiten", erklärte sie. Als die Investoren sie später mit den Anschuldigungen konfrontiert hätten, habe sie laut Klage die zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschiedene Daniella verantwortlich gemacht.








