Dagmar Manzel ist stolz auf ihre Schauspielertochter
Schauspielerin Dagmar Manzel (67) kann nicht nur auf ihre eigene erfolgreiche Laufbahn blicken, auch ihre Tochter Klara Manzel hat das Schauspieltalent der Familie geerbt. Klara stammt aus Dagmars Beziehung mit dem Schauspieler Peter Mario Grau und marschierte prompt in die Fußstapfen beider Elternteile. 2008 beendete Klara ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam, danach folgten Engagements auf namhaften Bühnen: So stand sie unter anderem am Hans-Otto-Theater Potsdam, am Deutschen Theater Berlin und am Schauspielhaus Zürich auf der Bühne. Auch vor der Kamera machte sich die Schauspielerin einen Namen. Ihr Filmdebüt gab sie 2006 in "Lucy". Später wirkte sie in Produktionen wie "Berlin 36", "Im Angesicht des Verbrechens" und "Unkraut im Paradies" mit.
Eine ganz besondere Parallele zwischen Mutter und Tochter ergab sich im Jahr 2013: Wie schon Dagmar übernahm auch ihre Tochter eine Rolle im Tatort und war in der Berliner Folge "Großer schwarzer Vogel" zu sehen. Vor rund zehn Jahren zog sich Klara dann allerdings weitgehend aus der Filmbranche und dem Rampenlicht zurück, um sich privaten Aufgaben zu widmen. Zu ihren späteren TV-Auftritten zählen der Film "Besuch für Emma" aus dem Jahr 2015 und die Serie "Morden im Norden", in der sie 2020 zu sehen war. Heute lebt Klara mit ihren zwei Töchtern in Zürich – und ihre Mutter reist so oft es geht in die Schweiz, um sie im Familienalltag zu unterstützen. "Ich versuche, so oft wie möglich zu Besuch nach Zürich zu kommen, als Oma anwesend zu sein und natürlich mitzuhelfen", erklärte Dagmar 2018 gegenüber der B.Z.
Das Omasein ist für die gebürtige Berlinerin ein willkommener Ausgleich zu ihrem Beruf. "Omasein ist für mich Entspannung pur. Das hat nix mit meinem Beruf zu tun. Ich will einfach nur für sie da sein, kochen, Windeln wechseln, spazieren gehen, spielen", schwärmte die Schauspielerin damals ebenfalls im Gespräch mit der B.Z. Wie sehr sie die Zeit mit ihren Enkelinnen genießt, machte sie auch 2023 nach einer gemeinsamen Woche gegenüber der Deutschen Presse-Agentur deutlich: "Wir haben den ganzen Tag Rollenspiele gespielt – das war die absolute Entspannung." Die enge Bindung zu ihren Kindern und Enkelkindern gewann für die Schauspielerin nach ihrer Krebsdiagnose im Alter von 50 Jahren zusätzlich an Bedeutung. In dieser schweren Zeit gaben ihr die Familie, gemeinsame musikalische Projekte und das Vertrauen in ihre Ärzte Halt. Seither blickt sie nach eigener Aussage dankbarer auf das Älterwerden. Besonders wichtig ist ihr, ihre Kinder und Enkelkinder weiter aufwachsen zu sehen.











