Vor 34 Jahren: So sah "Tatort"-Star Dagmar Manzel damals aus
Dagmar Manzel (67) gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Gesichtern des deutschen Films und Fernsehens. Schon vor 34 Jahren war die Schauspielerin in der Filmsatire "Schtonk!" auf der großen Leinwand zu sehen – damals noch lange vor jener Rolle, die sie später einem Millionenpublikum vertraut machen sollte. Denn den meisten Zuschauern dürfte Dagmar heute vor allem als Kriminalhauptkommissarin Paula Ringelhahn ein Begriff sein. Von 2015 bis 2024 ermittelte sie an der Seite von Fabian Hinrichs (51), der den Kommissar Felix Voss verkörperte, im Franken-Tatort. Insgesamt zehn Fälle lösten die beiden gemeinsam in der beliebten Krimireihe. Ein Rückblick auf ihre lange Laufbahn bietet sich derzeit besonders an: Die gebürtige Ost-Berlinerin feiert am 1. September 2026 ihren 68. Geburtstag.
Ihre Karriere vor der Kamera nahm bereits während des Schauspielstudiums Fahrt auf. Schon 1979 war Dagmar in einer Fernsehaufzeichnung von Goethes "Urfaust" zu sehen. Nach dem Abschluss zog es sie für drei Jahre nach Dresden, ehe sie 1983 ans Deutsche Theater Berlin wechselte. Dort blieb sie bis 2001 festes Ensemblemitglied. Ab Mitte der 1980er-Jahre kamen immer mehr Film- und Fernsehrollen hinzu, unter anderem in "Polizeiruf 110". Nach der Wende folgten prägende Produktionen wie "Schtonk!", "Nach fünf im Urwald" und "Die Apothekerin". Parallel dazu wurde auch die Musikbühne zu einem festen Bestandteil ihres Schaffens: Seit 2004 stand die Künstlerin in zahlreichen Operetten und Musicals an der Komischen Oper Berlin auf der Bühne. Ihr Debüt als Paula Ringelhahn gab sie 2015 in der Folge "Der Himmel ist ein Platz auf Erden", die bei der Erstausstrahlung über zwölf Millionen Menschen verfolgten. 2024 verabschiedete sie sich auf eigenen Wunsch mit der Episode "Trotzdem".
Als Gründe für ihren Abschied vom Franken-"Tatort" nannte Dagmar ihr Alter und ihre zunehmenden Aufgaben als Regisseurin und Darstellerin an der Komischen Oper Berlin. Neben den Dreharbeiten sei ihr kaum noch freie Zeit geblieben. Geprägt hat die Schauspielerin auch eine Krebserkrankung, die sie im Alter von 50 Jahren durchmachte. Die Krankheit veränderte ihren Blick auf das Leben und darauf, wie viel Zeit einem tatsächlich bleibt. Halt gaben ihr in dieser schweren Phase vor allem Familie und Freunde. Zusätzlich halfen ihr gemeinsam erarbeitete Musikprogramme und Yoga durch diese Zeit. Seither ist es der Schauspielerin besonders wichtig, mitzuerleben, wie ihre Enkelkinder groß werden, wie sie im Interview mit der Apotheken Umschau betonte. Einen hohen Stellenwert hat für sie zudem das bewusste Abschiednehmen – denn ein klarer Abschluss kann aus ihrer Sicht verhindern, dass am Ende nur Leere zurückbleibt.











