Freund von Prinz Harry deutet Versöhnung mit William an
Prinz Harry (41) ist nach Großbritannien zurückgekehrt: Gemeinsam mit Herzogin Meghan (45) traf der Herzog von Sussex am Mittwoch, dem 26. August, auf der Insel ein und plant dort einen längeren Aufenthalt. Sechs Jahre nach ihrem Umzug nach Nordamerika lenkt seine Rückkehr erneut den Blick auf das angespannte Verhältnis zu seinem älteren Bruder Prinz William (44). Ein enger Vertrauter Harrys zeigt sich nun vorsichtig hoffnungsvoll und lässt gegenüber Daily Mail anklingen, dass die Rückkehr möglicherweise eine Annäherung begünstigen könnte. "Es besteht die Chance, dass alles wieder heilt", zitiert ihn das Blatt. Harry und William sollen bereits seit Jahren keinen Kontakt mehr miteinander haben. Dass die Sussexes nun in Großbritannien sind, könnte daher eine erste Gelegenheit bieten, den tiefen familiären Konflikt zumindest langsam zu entschärfen. William hält gegenüber seinem Bruder bislang jedoch weiterhin deutlich Abstand.
Auch Royal-Experte Richard Fitzwilliams hält eine schrittweise Annäherung für möglich. Dafür sei seiner Einschätzung nach vor allem wichtig, dass König Charles III. (77) und William gegenüber Harry eine gemeinsame Linie verfolgen. Gegenüber Daily Mail gegenüber sagte er: "Für die Zukunft der Monarchie ist es unerlässlich, dass der König und Prinz William sich auf ein gemeinsames Vorgehen einigen – sowohl öffentlich als auch privat –, wie damit umgegangen werden soll." Wenn Vater und Sohn unterschiedliche Signale aussendeten, könne das dem Königshaus schaden und für Verwirrung in der Öffentlichkeit sorgen. "Es steht viel auf dem Spiel, und natürlich müssen wir hoffen, dass einer der öffentlichsten Familienstreitigkeiten der Welt schrittweise beigelegt wird", fügte Richard hinzu. Ein Insider sieht in Harrys Rückkehr sogar die größte Chance auf eine Versöhnung seit Jahren. Charles wünsche sich demnach, seine beiden Söhne irgendwann wieder gemeinsam zu sehen. Für William und Prinzessin Kate (44) dürfte der Weg dorthin laut der Quelle allerdings schwierig und äußerst belastend sein.
Wie tief die Kluft zwischen den Brüdern inzwischen ist, wurde zuletzt im Juli deutlich. Während Harry und Meghan mit Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) in Großbritannien waren, sollen William und sein Bruder weder einander noch die Kinder getroffen haben. Anders sah es bei König Charles aus: Anfang Juli empfing er Harry, Meghan und seine Enkel in seiner privaten Residenz Highgrove. Für Charles war es das erste persönliche Wiedersehen mit Archie und Lilibet seit 2022. Der Besuch soll etwa eineinhalb bis zwei Stunden gedauert haben. Einen weiteren Dämpfer erhielt das Verhältnis der Brüder vor allem durch Harrys öffentliche Enthüllungen. In seinen Memoiren "Reserve" berichtete er unter anderem von einer körperlichen Auseinandersetzung mit William und thematisierte zudem einen Streit zwischen Kate und Meghan. Auch Charles soll nun auf eine Annäherung hoffen: Der Monarch wünsche sich demnach, dass der Konflikt zwischen seinen Söhnen nicht seine verbleibenden Jahre überschattet.










