König Charles verwandelt royalen Wasserturm in Ferienwohnung
König Charles III. (77) beweist einmal mehr sein ausgeprägtes Gespür für lukrative Immobilienverwertung und verwandelt den nächsten Winkel seines privaten Imperiums in einen luxuriösen Unterschlupf für Urlaubsgäste. Auf dem beeindruckenden, gut 8.000 Hektar großen Sandringham-Anwesen im beschaulichen Norfolk ließ der Monarch ein denkmalgeschütztes Relikt viktorianischer Ingenieurskunst für finanzkräftige Urlauber entrümpeln. Der imposante, vierstöckige Wasserturm aus dem Jahr 1877, der einst dazu diente, den königlichen Haushalt mit frischem Nass zu versorgen, dient nach einer grundlegenden Renovierung nun als intimer Luxustempel für zwei Personen. Wer im einstigen Wassertank residieren möchte, muss für dieses Privileg allerdings tief in die Tasche greifen: Die Preise für eine Woche royales Wohnen schwanken laut The Blast je nach Saison zwischen 900 und 3.700 Euro.
Das malerische Kleinod bietet über drei Etagen verteilt all jenen Komfort, den das gekrönte Haupt selbst gern genießt: Eine voll ausgestattete Küche, ein Esszimmer, ein Wohnbereich sowie ein gemütliches Schlafzimmer fügen sich laut Beschreibung ideal in die vertikale Struktur des Bauwerks ein. Das eigentliche Prunkstück des Ziegelbaus befindet sich jedoch ganz oben unter freiem Himmel: Wo sich früher tonnenschwere Wassermassen stauten, erstreckt sich heute eine Aussichtsplattform mit Panoramablick über die königlichen Ländereien. Die beauftragte Vermietungsplattform geizt dementsprechend nicht mit blumigen Begrifflichkeiten und bewirbt das Bauwerk als romantischen Rückzugsort. Der Turm ist dabei keineswegs die erste Immobilie auf dem weitläufigen Terrain, die Charles monetarisiert: Auch das historische Gärtnerhaus sowie eine ehemalige Jagdhütte stehen bereits für Urlaubsgäste bereit, ergänzt durch hauseigene Restaurants, Geschenkeläden und verpachtetes Ackerland.
Im Gegensatz zu den staatlich verwalteten Palästen befinden sich die Anwesen Sandringham und Balmoral im direkten Privatbesitz des Monarchen, was ihm erhebliche unternehmerische Freiheit gewährt. Bereits vor seinem Aufstieg auf den Thron teilte Charles öffentlich den Wunsch mit, geschichtsträchtige Gemächer stärker für das Volk zu öffnen. 2024 durften Besucher gegen Entgelt erstmals seine privaten Räume im Haupthaus von Schloss Balmoral besichtigen – streng bewacht und unter absolutem Fotografierverbot. Ganz nebenbei bleibt das Landgut Schauplatz familiärer Dynamiken: Gerüchten zufolge soll Prinz William (44) kürzlich damit gedroht haben, dem Familiensitz fernzubleiben, falls sein Bruder Prinz Harry (41) nebst Gattin Meghan zu Besuch anreist.









