Nach Epstein-Skandal könnte Fergie ihre Geschichte erzählen
Nach mindestens sieben Monaten, in denen ihr Aufenthaltsort ein gut gehütetes Geheimnis war, ist die Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor (66), Sarah Ferguson (66), zurück in Großbritannien – und könnte bereit sein, ihr Schweigen zu brechen. Wie The Sun berichtet, prüft Sarah derzeit gleich mehrere Angebote für TV-Interviews. Auch eine Enthüllungsdokumentation über ihre Sicht auf den Skandal um Jeffrey Epstein (†66) soll auf dem Tisch liegen. Vor allem große Streaminganbieter aus aller Welt sollen sie kontaktiert haben, um sie für ein persönliches Gespräch zu gewinnen. Doch Sarah wäre nicht sie selbst, wenn sie nicht auch eine eigene Variante im Kopf hätte: eine selbst produzierte Doku, bei der sie mitbestimmen kann, wie ihre Geschichte am Ende erzählt wird. Ums Honorar gehe es der 66-Jährigen angeblich dabei am wenigsten. "Für sie geht es eher darum, die redaktionelle Kontrolle zu behalten, als Geld zu verdienen", zitiert The Sun einen Insider. Wichtig sei ihr vor allem: "Sie würde nur jemandem, den sie gut kennt, erlauben, ihre Geschichte zu erzählen."
Welches Format oder welcher Sender das Rennen macht, ist bisher offen – ein Sprecher von Sarah wollte sich auf Anfrage von The Sun nicht äußern. Ganz neu wäre ein solches Projekt für sie ohnehin nicht: Bereits 2011 entstand für Oprah Winfreys (72) Sender OWN die sechsteilige Dokumentation "Finding Sarah: From Royalty to the Real World", in der sie ihr Leben ziemlich offenherzig darlegte. Parallel dazu hat sich auch ihre Wohnsituation verändert. Laut dem Magazin mietet Sarah aktuell ein Anwesen mit sechs Schlafzimmern in den Home Counties für umgerechnet rund 11.700 Euro monatlich. Ruhiger wird es deshalb aber nicht unbedingt: Immer wieder werden neue Hinweise auf ihre einstigen Kontakte zu Epstein öffentlich. Der US-Abgeordnete Suhas Subramanyam forderte sie deshalb sogar schon auf, über ihre Verbindung zu dem verurteilten Sexualstraftäter auszusagen. Hinweise darauf, dass auch Sarah eine Straftat begangen hat, gibt es jedoch nicht.
In die Schlagzeilen war die Herzogin geraten, weil ihre enge Verbindung zu dem 2019 gestorbenen, verurteilten Sexualstraftäter öffentlich wurde. Bekannt geworden sind Nachrichten, in denen sie Epstein trotz seiner Verurteilungen unter anderem als engen Freund bezeichnet hatte. Die Folgen ließen nicht lange auf sich warten: Zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen beendeten die Zusammenarbeit mit ihr, und auch ihre eigene Stiftung Sarah's Trust setzte daraufhin die Arbeit auf unbestimmte Zeit aus. Danach zog sie sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück und wurde unter anderem in einem Luxusspa in Österreich gesichtet. Zeitweise soll sie zudem im Schweizer Skichalet ihres früheren Partners und Unterstützers Paddy McNally (†88) untergekommen sein. Im Februar 2026 mussten Sarah und ihr Ex-Mann Andrew die Royal Lodge in Windsor verlassen. Andrew bewohnt seitdem ein Anwesen in Sandringham in Norfolk.












