WWM-Kandidatin vertraut auf Joker und stürzt auf 500 Euro ab
Ein Quizabend, der bitter endete: In der aktuellen Ausgabe von Wer wird Millionär? kämpfte sich Kandidatin Katharina Heun bis zur 32.000-Euro-Frage vor – und scheiterte dort auf denkbar unglückliche Weise. Günther Jauch (70) wollte wissen, wohin ein neu gewählter Papst vor seinem ersten öffentlichen Auftritt geführt wird. Weil Katharina keine Antwort wusste, setzte sie ihren Zusatzjoker ein. Die junge Zuschauerin legte sich prompt auf die Seufzerbrücke fest, konnte ihren Tipp allerdings kaum begründen. Katharina vertraute ihr trotzdem und ließ die Antwort einloggen. Ein Blick in Günthers Gesicht machte sofort klar, dass das ein Fehler war: Gesucht war die Kammer der Tränen. Damit rutschte die Kandidatin auf 500 Euro zurück.
Bei ihrer Begründung stützte sich die Zuschauerin vor allem auf ihre Herkunft: "Meine Familie ist sehr stark christlich geprägt und daher bin ich mir relativ sicher, dass es Antwort A ist", erklärte sie. Auf Nachfrage des Moderators konnte sie jedoch weder sagen, was der Papst an der Seufzerbrücke tun sollte, noch, wo sich diese überhaupt befindet. Ihre Sicherheit bezifferte sie am Ende dennoch auf 80 Prozent. Vor dem Einloggen griff der Moderator noch einmal sämtliche Antwortmöglichkeiten auf: "Das war jetzt ein Seufzer von Ihnen. Ich möchte ja nicht, dass Sie sich am Ende in einer Kammer der Tränen befinden, ehe Sie gleich zum Baum der Erkenntnis gelangen werden, ohne danach das Gefühl zu haben: Ich bin im Tal des Todes gewesen." Katharina erkannte in diesem deutlichen Wortspiel offenbar keinen Hinweis und blieb bei Antwort A. Dabei liegt die berühmte Seufzerbrücke in Venedig und nicht im Vatikan.
Für Günther gehören solche Momente längst zum Alltag. Der 70-Jährige moderiert die RTL-Quizshow bereits seit 1999 und ist damit seit Jahrzehnten das Gesicht des Formats. Für seine Auftritte soll er mittlerweile eine beachtliche Summe bekommen: Laut Vermögen-Magazin erhält Günther angeblich 125.000 Euro pro Folge. Bestätigt wurde diese Gage bislang jedoch weder von ihm selbst noch von RTL.








