Prinz William und Charles lehnen Harrys Rückkehr offenbar ab
Sechs Jahre nach ihrem Rücktritt von der royalen Rolle sind Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) gemeinsam mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) wieder nach Großbritannien zurückgekehrt. Niedergelassen hat sich die Familie in einem privaten Zuhause außerhalb von London, das nicht zum royalen Eigentum gehört. Archie und Lilibet besuchen bereits britische Schulen. König Charles III. (77) und Prinz William (44) sollen im Zuge dessen Härte zeigen und ziehen eine klare Linie: Eine Lösung nach dem Motto "halb drin, halb draußen" komme für beide nicht infrage. Harrys private Rückkehr bedeutet demnach keine Rückkehr zu seinen früheren royalen Pflichten. Die starre Haltung von Vater und Bruder weckt Erinnerungen an einen Konflikt aus dem Jahr 2016. Harry soll damals fassungslos gewesen sein, nachdem Charles und William seine Forderung nach Schutz für Meghan ablehnten. Das spannungsgeladene Gespräch soll den heutigen Bruch zwischen den Brüdern zusätzlich verschärft haben.
Hintergrund des damaligen Streits waren laut der Biografie "William and Catherine: The Intimate Inside Story" von Russell Myers rassistische Anfeindungen, denen Meghan zu Beginn ihrer Beziehung mit Harry in den sozialen Medien ausgesetzt war. Harry forderte Maßnahmen, stieß jedoch bei Mitarbeitern des Palastes auf Unverständnis. Daraufhin wandte er sich an die vom britischen Innenministerium finanzierten Personenschützer. Hier soll ihm erklärt worden sein, dass Meghan erst nach einer Hochzeit Anspruch auf entsprechenden Schutz habe. Charles habe ein Eingreifen abgelehnt, da es sich um eine Regierungsentscheidung handele, die den Steuerzahler Geld koste. Auch William sei nicht bereit gewesen, seinen Bruder bei seinem Anliegen zu unterstützen. Harry fühlte sich ungerecht behandelt, vor allem vor dem Hintergrund, dass Prinzessin Kate (44) schon als Williams Freundin inoffizielle Unterstützung des Palastes erhalten habe und ab der Verlobung unter Rundumschutz gestanden habe. Daher ergriff er selbst eine Maßnahme.
Ohne sich das Einverständnis zu holen, ließ er ein Statement gegen die Anfeindungen veröffentlichen – und wurde dafür sowohl von Charles als auch von William gerügt. "Die angespannten Gespräche ließen Harry fassungslos darüber zurück, dass seine eigene Familie sich weigerte, ihm Unterstützung anzubieten", heißt es in dem Buch. Danach sei es zunehmend schwierig geworden, die Brüder für gemeinsame Termine in einen Raum zu bekommen. Trotz der langjährigen Spannungen gab es zuletzt vorsichtige Annäherungen innerhalb der Familie. Anfang Juli besuchten Harry und Meghan den König in dessen Privatresidenz Highgrove und brachten Archie und Lilibet mit. Für Charles war es das erste persönliche Wiedersehen mit seinen Enkelkindern seit 2022. Eine Wiederaufnahme offizieller Aufgaben ist nach der geschilderten gemeinsamen Haltung von Charles und William jedoch nicht vorgesehen.










