Michelle Obama fuhr erstmals ohne Secret Service im Auto mit
Ein ganz normaler Roadtrip – und für Michelle Obama (62) trotzdem ein Moment fürs Fotoalbum: Die frühere First Lady saß zum ersten Mal in ihrem Leben mit ihren Töchtern Malia Obama (28) und Sasha Obama (25) allein in einem Auto, ganz ohne Secret Service im Schlepptau. Davon erzählte sie in der neuesten Folge ihres Podcasts "IMO", die am Mittwoch erschien, im Gespräch mit Megan Thee Stallion (31). Die Fahrt war das Muttertagsgeschenk der beiden Schwestern: Während eines Aufenthalts in Los Angeles ging es Richtung Palm Springs, Sasha übernahm das Steuer, Michelle machte es sich auf dem Beifahrersitz bequem und Malia nahm hinten Platz. Für die Politikerin war der Ausflug alles andere als eine Nebensächlichkeit. "Ich bin 62 Jahre alt. Aber so beginnt man, wieder ein Stück Normalität zurückzubekommen. Es ist einfach nur eine gewöhnliche Autofahrt. Ja. Das ist wie Freude. Das ist Dankbarkeit. Das ist Glück", erklärte sie in dem Podcast.
Zum vollen Programm gehörten natürlich auch Zwischenstopps – und zwar nicht in schicken Restaurants, sondern bei McDonald's und In-N-Out Burger. Der Clou: Am Drive-through der Burgerkette erkannte das Trio schlicht niemand. Michelle hatte eine Kappe aufgesetzt, Sasha gab die Bestellung auf und die Fast-Food-Tüte wanderte ganz unspektakulär ins Auto. Nebenbei geriet die Autorin regelrecht ins Schwärmen über die Fahrkünste ihrer jüngeren Tochter, die sie zuvor nie am Steuer erlebt hatte – gemeinsame Fahrten fanden früher stets in einer streng überwachten Wagenkolonne statt. Das Autofahren hatten Malia und Sasha übrigens nicht von ihrem Vater Barack Obama gelernt, sondern von ihren Secret-Service-Beamten. Entsprechend gerührt fiel Michelles Fazit aus: "Ich bin zum ersten Mal allein mit meinen Töchtern in einem Auto gefahren [und ohne Secret Service]. Das war ihr Muttertagsgeschenk für mich, und ich könnte weinen, oder?"
Malia und Sasha wuchsen durch die Präsidentschaft ihres Vaters unter permanenter Bewachung auf – ein Leben hinter Sicherheitsschleusen, das ihnen kaum Raum für gewöhnliche Teenagererfahrungen ließ. Laut Michelle haben ihre Töchter kein Interesse daran, in diese öffentliche "Blase" zurückzukehren. Tatsächlich halten sich die Schwestern seit fast einem Jahrzehnt weitgehend aus dem Rampenlicht heraus und gehen abseits der großen Politik ihre eigenen Wege. Umso mehr Aufmerksamkeit erregte daher ihr seltener gemeinsamer Auftritt mit den Eltern vor wenigen Wochen: Bei der feierlichen Eröffnung des Obama Presidential Center in Chicagos Stadtteil South Side standen Malia und Sasha zusammen mit Barack und Michelle auf der Bühne. Ein Familienbild, das es in dieser Konstellation nur noch selten zu sehen gibt – im Alltag ist die Familie inzwischen offenbar lieber inkognito am Burgerschalter unterwegs.










