Prinzessin Madeleine: Chris O'Neill erlebte zwei Seiten

Prinzessin Madeleine: Chris O'Neill erlebte zwei Seiten

- Sandra Wickert
Lesezeit: 3 min
Promiflash.de bei Google bevorzugen

Als Chris O'Neill (52) seine heutige Ehefrau Prinzessin Madeleine (44) erstmals in ihrer Heimat Schweden erlebte, staunte er nicht schlecht. In einem neuen Interview mit Vogue Scandinavia erinnert sich der Geschäftsmann daran, wie er die Schwedin bei einem gemeinsamen Aufenthalt in ihrem Heimatland plötzlich von einer ganz anderen Seite kennenlernte. Zuvor hatte er sie im privaten Alltag in New York vor allem als entspannten, ungezwungenen und bodenständigen Menschen erlebt. In Schweden bekam er dann einen Eindruck davon, wie souverän sie mit dem höfischen Protokoll, ihrer öffentlichen Verantwortung und den Erwartungen an ihre Rolle als Prinzessin umging. Der Wechsel zwischen diesen beiden Welten beeindruckte ihn nachhaltig. Als grundlegende Veränderung ihrer Persönlichkeit empfand Chris ihr royales Auftreten allerdings nicht – im Gegenteil.

"Ich erinnere mich, wie beeindruckt ich davon war, wie selbstverständlich sie zwischen den unterschiedlichsten Welten wechselte", erzählt Chris im Gespräch mit Vogue Scandinavia. "In New York kannte ich sie als Madeleine – entspannt, ungezwungen und zurückgezogen. In Schweden lernte ich dagegen die Verantwortung, das Protokoll und die Erwartungen kennen, die ihre Rolle mit sich bringt." Besonders bemerkenswert fand er, dass sich Madeleine dabei nicht verstellte: "Was mich beeindruckte, war, dass sie nie zu einem anderen Menschen wurde. Sie war immer noch dieselbe Madeleine, nur mit einem besonderen Sinn für Pflicht und Würde." Das Paar hatte sich kennengelernt, nachdem die Royal 2010 nach New York gezogen war. In der US-Metropole konnte Chris sie abseits der ständigen öffentlichen Aufmerksamkeit erleben. "Sie war warmherzig, neugierig und sehr bodenständig", erinnert er sich. Madeleine selbst beschreibt ihre ersten Schritte mit Chris ähnlich persönlich: "Bei Chris fühlte ich mich sehr sicher. Ich wusste, dass er sich um mich kümmern würde."

Der Umzug in die USA war für die Prinzessin damals ein bewusster Schritt: Nach dem Ende ihrer Verlobung mit Jonas Bergström (47) suchte sie Abstand von ihrer öffentlichen Rolle in Schweden. Laut Svensk Damtidning konnte sie sich in New York stärker auf ihr neues Leben konzentrieren, ohne ständig von Fotografen verfolgt oder von Reportern befragt zu werden. Dort engagierte sie sich für die World Childhood Foundation und knüpfte neue Kontakte – darunter schließlich auch Chris. Inzwischen sind die beiden seit mehr als 15 Jahren ein Paar und haben drei gemeinsame Kinder. Im Zuge ihres Vogue-Porträts sprach Madeleine zudem offen darüber, dass ihr die Akzeptanz ihres Lebens als Royal im Vergleich zu ihren Geschwistern lange schwerfiel. Einen ganz persönlichen Rückzugsort fand sie im Reitsport. Dort konnte sie fernab höfischer Erwartungen Selbstvertrauen entwickeln und einfach sie selbst sein – ganz so, wie Chris es beschreibt: Hinter der pflichtbewussten Prinzessin blieb stets dieselbe private Madeleine.

Prinzessin Madeleine und Chris O'Neill im September 2023
Getty Images
Prinzessin Madeleine und Chris O'Neill im September 2023
Prinzessin Madeleine und Christopher O'Neill, schwedisches Königshaus
Getty Images
Prinzessin Madeleine und Christopher O'Neill, schwedisches Königshaus
Chris O'Neill und Prinzessin Madeleine mit ihren Kindern, 2024
Clément Morin/Kungl. Hovstaterna
Chris O'Neill und Prinzessin Madeleine mit ihren Kindern, 2024
Welche Seite von Prinzessin Madeleine wirkt auf euch besonders sympathisch?