

Eine Staffel: Alex Coopers Reality-Datingshow wird gecancelt
Für Alex Cooper (32) läuft es in Hollywood gerade nicht rund: Ihre Reality-Datingshow "Love Overboard" ist nach nur einer Staffel Geschichte. Wie Page Six berichtet, hat Disney das Hulu-Format aus dem Programm genommen. Und das ausgerechnet nur wenige Monate, nachdem die neun Folgen im März veröffentlicht worden waren. Hinter der Produktion stand Alex' eigene Firma Unwell Productions, außerdem war die Podcasterin als Executive Producer beteiligt. Durch die Show führte Gabby Windey (35), bekannt aus The Bachelorette und als Gewinnerin von "The Traitors". Das Konzept klang zunächst nach jeder Menge Liebeschaos: 22 Singles gingen an Bord einer Jacht, um dort ihren Traumpartner zu finden. Bei den Zuschauern kam die Suche nach der großen Liebe allerdings nicht richtig an, sie schalteten schnell wieder ab.
Disney und Alex selbst haben sich zu der Entscheidung bisher noch nicht geäußert. Von einem endgültigen Bruch kann trotzdem keine Rede sein. Die Zusammenarbeit soll weiterlaufen, und laut einem Insider haben die Planungen für Nachfolgeshows bereits begonnen. "Disney hat eine großartige Beziehung zu Alex und entwickelt mit ihr einige Projekte", zitiert Page Six eine Quelle aus ihrem Umfeld. Zu den angekündigten Vorhaben gehört die Hulu-Dramaserie "You Deserve To Know", die ebenfalls von Unwell Productions kommt. Für die Hauptrollen sind Nina Dobrev (37) und Paul Wesley (44) im Gespräch, die viele Fans aus Vampire Diaries kennen. Für Alex ist das Serienaus dennoch nicht die einzige schlechte Nachricht der letzten Zeit. Zuvor hatte es bereits Berichte gegeben, dass auch ihre Getränkemarke Unwell Hydration eingestellt worden sein soll.
Ihren großen Durchbruch feierte Alex mit dem Podcast "Call Her Daddy". Das Format startete 2018 zunächst unabhängig, bevor Barstool Sports etwa einen Monat später einstieg und den Podcast übernahm. Standen anfangs vor allem explizite Inhalte im Mittelpunkt, widmet sich das Format heute auch Themen wie mentaler Gesundheit und persönlicher Entwicklung. Richtig lukrativ wurde es schließlich nach dem Wechsel zu Spotify: Für den Deal soll Alex einen Dreijahresvertrag über rund 60 Millionen Dollar (rund 51 Millionen Euro) erhalten haben. Das Time-Magazin kürte sie später sogar zur "wohl erfolgreichsten Frau im Podcastgeschäft". Und der Höhenflug ging direkt weiter: Auch Alex' Unternehmen Unwell legte kräftig zu und erzielte eine Bewertung von rund 500 Millionen Dollar (428 Millionen Euro). Finanziell ist das Showaus also für Alex durchaus zu verkraften.









