Howard Stern verliert SiriusXM-Kanal an Andy Cohen
Howard Stern (72) trennt sich von einem seiner beiden Radiokanäle und übergibt Howard 101 an Andy Cohen (58): Seit dem 1. September belegt "Radio Andy" den bisherigen Kanal Howard 101 und bekommt damit eine neue Heimat bei SiriusXM, wie The Hollywood Reporter berichtet. Die Übergabe ist besonders pikant, weil sie einen Scherz aus dem vergangenen Jahr plötzlich Realität werden lässt. Damals hatten Stern und Cohen ihre Hörer glauben lassen, Howard sei gefeuert worden und Cohen übernehme seinen Hauptkanal Howard 100. Die Aktion fiel in eine Phase, in der hartnäckig über ein mögliches Karriereende der Radiolegende und eine Absetzung seiner Sendung spekuliert wurde. Nun wird zumindest ein Teil des damals vorgetäuschten Szenarios tatsächlich Wirklichkeit, wenn auch mit einem entscheidenden Unterschied: Nicht Howard 100, sondern Howard 101 geht an Cohen, wie ein neues Video von SiriusXM zeigt.
In dem Clip zeigt sich Andy zunächst sichtlich skeptisch. "Letztes Jahr haben wir die ganze Welt hereingelegt. Wir ließen alle glauben, dass ich Howard 100 übernehme. Es war der beste Morgen. Jetzt soll Radio Andy Howard 101 übernehmen. Ist das ein Scherz? Werde ich gerade hereingelegt?", fragt der Moderator. Howard versichert ihm daraufhin: "Nein, du wirst nicht hereingelegt. Und Andy war so liebenswürdig, 101 zu übernehmen. Und ich habe eine Bitte: Bitte führe die Tradition fort, jede Menge schräge Späße zu machen." Als Andy wissen will, ob er nicht stattdessen Howard 100 bekommen könne, während sein Gegenüber 101 übernimmt, winkt dieser ab: "Nein, ich gebe 100 nicht auf." Für Howard 100 ist ab dem 14. September ein neues Programm angekündigt, unter anderem mit "Wrap Up Wednesday" von Gary Dell'Abate und Jon Hein. Andys bisheriger Kanal 102 geht an "Sebastian Maniscalco's Comedy Radio", während "Netflix Is a Joke Radio" auf Kanal 105 wechselt.
Die Kanalübergabe ist Teil der Neuausrichtung von Sterns SiriusXM-Show. Nach seiner Sommerpause reduziert der Moderator sein Pensum: Statt wie bisher zwei neue Sendungen pro Woche produziert er künftig nur noch eine Ausgabe. Die übrige Sendezeit wird mit Material aus seinem umfangreichen Archiv gefüllt. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass im Zuge des neuen Konzepts rund ein Dutzend Mitarbeiter seines Programms entlassen worden sein sollen, wie Page Six berichtete. Zu aktuellen Berichten über weitere Entlassungen äußerte sich SiriusXM nicht. Gleichzeitig baut Stern seine Präsenz außerhalb des Radios aus: Seine live ausgestrahlte Show soll künftig als Streamingformat bei HBO Max erscheinen.





















