Zufall? Harrys UK-Rückkehr liegt nah an Dianas 29. Todestag
Kaum ist Prinz Harry (41) nach sechs Jahren USA-Aufenthalt wieder für längere Zeit auf britischem Boden, wird über die Beweggründe gerätselt – und der Zeitpunkt ist durchaus näher zu betrachten: Am 31. August jährt sich der Todestag von Prinzessin Diana (†36) zum 29. Mal. Royalexpertin Jennie Bond, die Diana einst persönlich kannte, ordnete Harrys Rückkehr gegenüber dem Mirror ein. Ihrer Ansicht nach hätte die Prinzessin sowohl den damaligen Umzug ihres Sohnes mit seiner Frau Herzogin Meghan (45) als auch die offenbar wieder wachsende Bindung an die britische Heimat gut nachvollziehen können. Einen Punkt allerdings hätte Diana vermutlich nicht so einfach hingenommen: den langwierigen Bruderzwist mit Prinz William (44). "Aber ich glaube nicht, dass sie zugelassen hätte, dass der Bruch mit William so tief geht oder so lange andauert. Sie hätte einen Weg gefunden, die beiden zur Vernunft zu bringen und Frieden zu stiften", sagte Jennie gegenüber dem Mirror. Eine Versöhnung der Brüder wäre aus ihrer Sicht die schönste Würdigung ihrer Mutter – vielleicht ja zum 30. Todestag im kommenden Jahr.
Für Jennie steht fest: Diana ging es vor allem um das Glück ihrer Kinder. Nach ihrer Scheidung von dem damaligen Prinzen Charles (77), dem heutigem König Charles III., soll Diana selbst ernsthaft mit dem Gedanken gespielt haben, in den USA zu leben – Harrys Neuanfang hätte sie also vermutlich sogar gut nachvollziehen können. "Ich glaube, sie hätte seine Entscheidung verstanden und unterstützt, mit Meghan aus Großbritannien zu fliehen, und wäre sehr froh gewesen, dass er Liebe und Glück gefunden hatte", so die Royalexpertin weiter. Im Sommer besuchte der Herzog von Sussex gemeinsam mit seiner Frau Herzogin Meghan und den Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) das Spencer-Anwesen Althorp, wo die ehemalige Prinzessin von Wales bestattet ist. Auf Meghans Instagram-Aufnahmen waren die Sussexes in den von Bäumen gesäumten Gärten zu sehen, Harry und Archie trugen Blumensträuße. Der Moment am Grab habe die Familie tief berührt, vermutet die Expertin – schon Harrys Memoiren "Reserve" zeigten, wie eng er seiner Mutter Diana bist heute verbunden ist.
Für Dianas 30. Todestag 2027 sind bislang keine offiziellen Gedenkveranstaltungen angekündigt. Ein gemeinsamer Auftritt der Brüder in diesem Jahr gilt für Jennie als unwahrscheinlich – sie geht davon aus, dass William und Harry ihrer Mutter getrennt voneinander und jeder auf seine eigene Weise gedenken werden. Diana starb am 31. August 1997 im Alter von 36 Jahren nach einem Autounfall in Paris im Krankenhaus. Jennie zufolge hat sie sich damals um beide Söhne gesorgt: um William wegen der Bürde, die er als künftiger König einmal zu tragen hätte, und um Harry wegen seiner Suche nach einer eigenen Rolle in der royalen Rangordnung. Als Kinder seien beide frech gewesen und hätten sich gestritten wie unter Geschwistern üblich; Harry habe dabei als besonders schelmisch gegolten. Nach Dianas Tod seien Trauer und Wut an die Stelle dieser Unbeschwertheit getreten. Eine ganz andere These vertrat zuletzt Dianas ehemaliger Butler Paul Burrell (68): Gegenüber Bild behauptete er, Harry hätte Meghan gar nicht geheiratet, wenn seine Mutter noch leben würde.









