Prinz Harry will Dianas Vermächtnis auf seine Weise ehren

Prinz Harry will Dianas Vermächtnis auf seine Weise ehren

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
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Prinz Harry (41) ist zurück in der alten Heimat – und verfolgt dort offenbar ein klares Ziel. Wie Experte Richard Kay in der Daily Mail einschätzt, möchte der Herzog von Sussex offenbar das Vermächtnis seiner Mutter Prinzessin Diana (†36) weitertragen, allerdings ganz auf seine eigene Art. Die Mutter von Harry und seinem Bruder Prinz William (44) starb 1997. An ihrem Vorbild soll sich der jüngste Sohn von König Charles III. (77) nun orientieren: Sein Plan sehe demnach vor, Aufgaben zum Wohl des Landes zu übernehmen – und dabei trotzdem unabhängig von den offiziellen, streng organisierten Strukturen der britischen Königsfamilie zu bleiben. Ein Modell also, das sich deutlich von dem unterscheidet, was typische "working royals" tun.

Richard betont, dass Diana nach der Scheidung von Charles ihre royalen Pflichten bewusst weiter ausgeübt habe. Bei Harry sehe das anders aus, schließlich habe er sich selbst für den Rückzug aus der Königsfamilie entschieden. "Er hat immer gesagt, dass gemeinnütziges Engagement universell ist und man nicht Teil einer Institution sein muss, um im Namen der Öffentlichkeit Gutes zu tun", so der Experte, der noch eine weitere Parallele zwischen Mutter und Sohn sieht. Demnach hätten Charles und seine Familie erst drei Tage vor der offiziellen Bekanntgabe von Harrys und Herzogin Meghans (45) Rückkehr ins Vereinigte Königreich davon erfahren. "Für mich hatte das starke Anklänge daran, wie Prinzessin Diana die Familie ihres Mannes […] gerne auf Trab hielt, insbesondere 1995, als sie das 'Panorama'-Interview heimlich aufzeichnete." Harry habe seinen Vater nicht an seinen Überlegungen teilhaben lassen, sondern ihn vor vollendete Tatsachen gestellt – ein klassischer Diana-Schachzug.

Prinzessin Diana engagierte sich zeitlebens für gesellschaftliche Randgruppen und tabuisierte Themen. Sie besuchte AIDS-Kranke, hielt öffentlich die Hände von Betroffenen und trug so maßgeblich zum Abbau von Stigmatisierung bei. Auch setzte sie sich gegen Landminen ein, wie ihr berühmter Spaziergang durch ein Minenfeld in Angola zeigte, sowie für Obdachlose und krebskranke Kinder. Harry führt dieses Engagement auf seine Weise fort. Mit der Invictus Games Stiftung unterstützt er verwundete und traumatisierte Soldaten. Zudem spricht er offen über mentale Gesundheit und eigene Traumata – ein Thema, das seiner Mutter ebenfalls am Herzen lag, wenn auch mit einem anderen gesellschaftlichen Fokus.

Collage: Prinzessin Diana und Prinz Harry
Collage: Getty Images, Getty Images
Collage: Prinzessin Diana und Prinz Harry
Prinz Harry und König Charles III. im April 2019
John Phillips/Getty Images
Prinz Harry und König Charles III. im April 2019
Prinzessin Diana im November 1992
Getty Images
Prinzessin Diana im November 1992
Trägt Prinz Harry Prinzessin Dianas Vermächtnis mit seinem Engagement würdig weiter?