Kendall Jenner feiert Kurzfilmdebüt in "La Passeggiata"
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Kendall Jenner feiert Kurzfilmdebüt in "La Passeggiata"

- Sandra Wickert
Lesezeit: 3 min
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Mit "La Passeggiata" probiert Kendall Jenner (30) etwas Neues aus: In dem Kurzfilm gibt das Model ihr Kurzfilmdebüt und spielt eine Kinodarstellerin aus den 60er-Jahren. Wie das Filmmagazin A Rabbit's Foot berichtet, ist Kendall dabei nicht nur vor der Kamera zu sehen, sondern führt als Erzählerin durch die Geschichte. Unter anderem spielt sie in einer Szene bei einer Beerdigung, ist bei einem Spaziergang durch die Straßen zu sehen und tritt in einem Modeatelier auf. Geschrieben und inszeniert wurde der in Los Angeles angesiedelte Film von Fatima Khan, der Kreativdirektorin des Magazins. Gleichzeitig ist "La Passeggiata" die Titelgeschichte der Septemberausgabe. Darin trifft Kendalls Erfahrung als Model auf eine ganz neue Aufgabe: Der Film orientiert sich an der Bildsprache des italienischen Kinos der 60er-Jahre und beschäftigt sich mit der Frage, was es bedeutet, von anderen gesehen zu werden – und was es braucht, wirklich verstanden zu werden.

Im Mittelpunkt von "La Passeggiata" steht ein italienischer Brauch: der Spaziergang am frühen Abend. Für den Kurzfilm wurde die Tradition kurzerhand nach Los Angeles verlegt, wo Kendall lebt. Fatima Khan machte dabei bewusst die große Bekanntheit ihrer Hauptdarstellerin zum Teil des Konzepts. "Kendall gehört seit fast zwei Jahrzehnten zu den meistfotografierten Frauen der Welt. Deshalb wollte ich mit dieser Realität spielen, anstatt zu versuchen, sie zu verbergen", erklärte die Regisseurin gegenüber A Rabbit's Foot. Am Ende des Films sagt Kendall: "Denn Bewegung lässt Raum für Geheimnisse." Für Fatima steckt darin die zentrale Idee des Films. Kendall selbst beschreibt ihren Zugang so: "Berühmtsein fühlt sich heute allgegenwärtig an. Es gibt sehr wenig Raum zwischen dem, was öffentlich ist, und dem, was persönlich ist. Das ist der Unterschied zwischen angesehen zu werden und wirklich verstanden zu werden." Ihre Faszination für das Kino begleitet sie schon lange: "Als Außenstehende war ich schon immer vom Kino fasziniert."

Die Themen von "La Passeggiata" sind Kendall nicht fremd. Das Leben im Rampenlicht habe sie gelehrt, ihre Privatsphäre zu schützen und zu schätzen. Spaziergänge in der Natur würden ihr dabei helfen, sich zumindest für eine Weile wieder anonym zu fühlen. Im Gespräch mit A Rabbit's Foot sprach sie außerdem über eine Eigenschaft, die andere ihrer Meinung nach an ihr häufig falsch einschätzen: ihre Sensibilität. Gleichzeitig sei sie oft sehr streng mit sich selbst und habe gelernt, sich selbst mehr Nachsicht entgegenzubringen. Rückhalt findet sie vor allem bei den Menschen, die ihr nahestehen. "Wir alle geben einfach unser Bestes und machen eine menschliche Erfahrung. Alles wird dort landen, wo es hingehört. Meine Liebsten erinnern mich ständig daran." Mit ihrem Ausflug ins Schauspiel folgt Kendall einem Trend in der eigenen Familie. Schwester Kylie Jenner (29) war bereits als überspitzte Version ihrer selbst in der Charli-XCX-Mockumentary "The Moment" zu sehen, während Kim Kardashian (45) mehrere Rollen in Film und Fernsehen übernommen hat.

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