

"Richter Alexander Hold" bekommt nach 13 Jahren neue Folgen
Alexander Hold (64) schlüpft wieder in die Robe: Nach 13 Jahren Pause steht der bekannte TV-Richter wieder vor der Kamera. Wie Sat.1 jetzt ankündigte, sollen noch in diesem Jahr neue Folgen von "Richter Alexander Hold" ausgestrahlt werden. Ein konkreter Sendetermin steht bislang allerdings nicht fest. Gedreht wird bereits seit dem 26. August – und zwar in den Bavaria Studios. Neben neuen Fällen für den Vorabend ist zusätzlich ein Spezial zur besten Sendezeit geplant. Für Hold bedeutet das TV-Comeback jedoch keineswegs einen Abschied aus der Politik: Er bleibt Vizepräsident und Abgeordneter im Bayerischen Landtag. Möglich macht dies der Drehplan, denn die Aufnahmen finden während der sitzungsfreien Zeit statt. Seine politische Arbeit soll dadurch unverändert weiterlaufen.
Seinem Comeback blickt der Jurist gelassen entgegen. "Die Rückkehr in den TV-Gerichtssaal fällt mir mehr als leicht. Die Leidenschaft für die Gerechtigkeit und die Freude an der Arbeit vor der Kamera haben mich nie verlassen", erklärte er in der Ankündigung des Senders. Gerade in hektischen Zeiten würden die Zuschauer seiner Ansicht nach "Klarheit, Haltung und Vertrauen" suchen – und genau das könne eine Gerichtssendung vermitteln. Seinen zeitlich begrenzten Ausflug ins Fernsehen nimmt Hold dabei mit Humor. "Die Dreharbeiten während der sitzungsfreien Zeit des Landtags sind für mich der perfekte Ferienjob – mein Engagement im Bayerischen Landtag bleibt dadurch unberührt", stellte er klar. Auch das Team habe dem Neustart entgegengefiebert: "Die Vorfreude des ganzen Teams auf den Dreh war riesig."
Zuletzt stand der Jurist zwischen 2001 und 2013 für "Richter Alexander Hold" vor der Kamera. Während dieser Zeit landeten stolze 2.038 fiktive Fälle auf seinem TV-Gerichtstisch. Die Wiederholungen der Gerichtsshow, die im aktuellen TV-Programm zu sehen sind, stoßen bis heute auf großes Publikumsinteresse. Nach dem Ende von "Richter Alexander Hold" wirkte er unter anderem noch bis 2016 in der Sat.1-Sendung "Im Namen der Gerechtigkeit – Wir kämpfen für Sie!" mit. Abseits der Kamera sammelte er zuletzt übrigens ganz besondere Eindrücke. In Hamburg begleitete er die robotergestützte Prostataoperation eines Patienten direkt im OP-Saal. Dabei konnte er die moderne Technik sogar aus nächster Nähe an der Steuerkonsole erleben.
























