

Dieses Robin-Hood-Drehbuch brachte Hugh Jackman zum Weinen
Hugh Jackman (57) zeigt sich von seinem neuen Film "The Death of Robin Hood" tief bewegt. Nach einer Sondervorführung am Dienstagabend im BAFTA 195 Piccadilly in London verriet der Schauspieler, dass ihn bereits das Drehbuch von Michael Sarnoski zu Tränen rührte. In dem Film verkörpert Hugh eine gealterte Version des berühmten Gesetzlosen, die im selbstgewählten Exil lebt und von ihrer gewalttätigen Vergangenheit eingeholt wird. Vor allem das Ende der Geschichte hatte es dem 57-Jährigen angetan. "Ich las das Drehbuch und fand es einfach wunderschön. Als ich den letzten Teil des Drehbuchs las, weinte ich, was für mich eine sehr, sehr seltene Sache ist", erklärte er laut BANG Showbiz.
Für seine Zusage brauchte Hugh offenbar ebenfalls nicht lange. Sein Agent hatte ihn auf Regisseur Michael Sarnoski aufmerksam gemacht, woraufhin sich der Hollywoodstar dessen Film "Pig" ansah. Schon nach gerade einmal 20 Minuten stand für ihn fest, dass er bei "The Death of Robin Hood" dabei sein wollte. "In jedem Bild stecken Poesie und Selbstbewusstsein. Da ist eine Vision, und diese Vision zieht sich konsequent durch den ganzen Film", schwärmte Hugh laut BANG Showbiz. Auch mit dem Stoff selbst verbindet ihn einiges: Schon seit seiner Kindheit beschäftigt er sich mit der Geschichte von Robin Hood, die Begeisterung für das englische Mittelalter teilt er heute mit seinem Sohn Oscar.
"The Death of Robin Hood" erzählt dabei keine klassische Heldengeschichte. Michael Sarnoski zeigt einen gealterten Robin, der sich mit seiner gewalttätigen Vergangenheit und dem eigenen Tod auseinandersetzen muss. Mit seiner düsteren Neuinterpretation könnte Hugh sogar einen jahrzehntelangen "Robin Hood"-Fluch brechen: Die ersten Kritiken fielen besser aus als bei den meisten jüngeren Verfilmungen des Stoffes. An Hughs Seite spielt Jodie Comer (33) die Priorin und Heilerin Schwester Brigid, die den kranken Gesetzlosen unter anderem mit mittelalterlichem Aderlass behandelt. Davon hält Hugh allerdings wenig: "Um es klarzustellen: Aderlass funktioniert nicht! Es gibt keine wissenschaftliche Grundlage dafür, man verliert einfach eine Menge Blut und stirbt."























