Bricht Hugh Jackman den "Robin Hood"-Fluch nach 50 Jahren?
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Bricht Hugh Jackman den "Robin Hood"-Fluch nach 50 Jahren?

- Yasmin Keller
Lesezeit: 2 min
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Hugh Jackman (57) kehrt mit einem neuen Kinofilm zurück – und der könnte gleich mehrere Rekorde brechen. Im Juni ist der Schauspieler in "The Death of Robin Hood" auf der großen Leinwand zu sehen, einem düsteren Thriller des renommierten Filmstudios A24. Darin schlüpft er in die legendäre Rolle des Meisterdiebs aus dem Sherwood Forest – und das in einer Form, die bislang noch nicht auf der Kinoleinwand zu sehen war. Der Film basiert auf der Ballade "Robin Hoods Tod" aus dem 17. Jahrhundert und erzählt von den späten Jahren des Helden, der von seiner Vergangenheit heimgesucht wird. Regisseur und Drehbuchautor Michael Sarnoski setzt dabei auf eine betont düstere, rauere Atmosphäre, als sie Vorgängerfilme boten. Erste Kritiken sind bereits erschienen – und sie fallen bemerkenswert positiv aus.

Bei Rotten Tomatoes kommt "The Death of Robin Hood" nach den ersten 23 Kritiken auf einen Score von 65 Prozent. Damit ist er aktuell die bestbewertete Robin-Hood-Verfilmung seit "Robin und Marian" aus dem Jahr 1976, das bei 73 Prozent liegt. Lediglich zwei sehr alte Stummfilm-Adaptionen aus den Jahren 1922 und 1938 schneiden noch besser ab. Kritiker loben sowohl Hughs Darstellung als auch Sarnoskis Herangehensweise an den Stoff. "Das ist ein passender Fokus für einen Mythos wie Robin Hood", heißt es in einer Rezension. Ein anderer Kritiker schwärmt: "Der Tod von Robin Hood fesselt uns durch die schiere Strenge seiner Neuerfindung." Einige Stimmen bemängeln allerdings, der Film sei zu gewalttätig, zu zynisch oder auch zu langsam.

Damit könnte Hugh ein Ende des sogenannten Robin-Hood-Fluchs einläuten. Denn die letzten Verfilmungen rund um den legendären Outlaw schnitten allesamt schlecht ab. Ob Russell Crowe (62), Kevin Costner (71) oder Taron Egerton (36) – sie alle wagten sich an die Rolle, ohne bei Kritikern wirklich zu überzeugen. Seit 35 Jahren liegen die Rotten-Tomatoes-Wertungen für Robin-Hood-Adaptionen durchgehend unter 60 Prozent. Hält oder verbessert "The Death of Robin Hood" seinen Score mit dem Kinostart, wäre diese Pechsträhne endlich Geschichte. Für Hugh selbst ist es nach seinem Auftritt als friedlicher Schafhirte in "Glennkill" eine deutliche Rückkehr zu einem ganz anderen Figurentypus.

Hugh Jackman bei der Premiere von "Sur un Air de Blues - Song Sung Blue" in Paris
Getty Images
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Taron Egerton als Robin Hood
Taron Egerton als Robin Hood
Kevin Costner, Schauspieler
IMAGO / ZUMA Press Wire
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