Königin Mette-Marit steht kurz vor unangenehmem Wiedersehen

Königin Mette-Marit steht kurz vor unangenehmem Wiedersehen

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 2 min
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Auf Königin Mette-Marit (53) wartet bei der staatlichen Trauerfeier für König Harald V. (†89) ein potenziell ziemlich unangenehmes Wiedersehen. Wenn die europäischen Royals am Mittwoch, dem 9. September, im Osloer Dom Abschied von dem am 28. August verstorbenen Monarchen nehmen, soll sie erstmals seit der Veröffentlichung brisanter E-Mails wieder auf Großherzogin Stéphanie von Luxemburg (42) treffen. Aus den im Januar vom US-Justizministerium freigegebenen Unterlagen zur Causa Jeffrey Epstein (†66) ging hervor, dass Mette-Marit die Hochzeit der Luxemburgerin mit Großherzog Guillaume von Luxemburg (44) einst gegenüber dem verurteilten Sexualstraftäter herb verspottet hatte. Konkret schrieb sie damals geradezu flehend an Jeffrey: "Ich sterbe vor Langeweile. Komm und rette uns." In weiteren Mitteilungen beschrieb sie die Zeremonie laut Hello! als "tödlich langweilig" und die Veranstaltung allgemein als "einen Ort voller alter Menschen".

Stéphanie reist in wenigen Tagen gemeinsam mit ihrem Ehemann als offizielle Vertretung Luxemburgs zur Beisetzung nach Norwegen. Daneben werden zahlreiche Mitglieder weiterer europäischer Monarchien erwartet. Damit begegnen sich Mette-Marit und Stéphanie ausgerechnet bei einem besonders ernsten Anlass zum ersten Mal wieder, nachdem die abfälligen privaten Äußerungen der norwegischen Königin öffentlich bekannt geworden waren. Die Nachrichten entstanden 2012, als die damalige Kronprinzessin an der Hochzeit von Guillaume und Stéphanie in Luxemburg teilnahm. Jeffrey wollte damals wissen, wie die Feier verlaufe, woraufhin Mette-Marit das Geschehen mit "einem alten Film" verglich. Für Guillaume und Stéphanie dürfte das bevorstehende Aufeinandertreffen aber auch aus einem anderen Grund besonders werden: Seit der Abdankung von Guillaumes Vater Henri im vergangenen Jahr stehen sie als Großherzog und Großherzogin an der Spitze Luxemburgs. Nun nehmen beide in dieser neuen Funktion an Haralds Trauerfeier teil.

Mette-Marit hatte in der Vergangenheit eingeräumt, Jeffrey 2011 über gemeinsame Freunde kennengelernt und den Kontakt 2014 bewusst beendet zu haben. Die freigegebenen Akten offenbarten unter anderem Gespräche über ihre Familien, einen Besuch im Haus des Unternehmers in Florida und seine Suche nach einer Ehefrau. Nach der Veröffentlichung bat die Königin öffentlich um Entschuldigung: "Ich möchte mein tiefstes Bedauern über meine Freundschaft mit Jeffrey Epstein ausdrücken. Es ist wichtig, dass ich mich bei Ihnen allen dafür entschuldige, Sie enttäuscht zu haben." Zudem räumte sie ein, dass einige Nachrichten "nicht die Person" widerspiegeln, die sie "sein möchte". Sie entschuldigte sich auch für die Lage, in die sie die Königsfamilie und besonders das damalige Königspaar gebracht habe. Im März erklärte Mette-Marit zudem unter Tränen gegenüber NRK, sie sei "manipuliert und getäuscht" worden und wünschte, Jeffrey "nie getroffen" zu haben.

Kronprinzessin Mette-Marit bei der Feier zum Nationalfeiertag in Skaugum, Mai 2026
Imago
Kronprinzessin Mette-Marit bei der Feier zum Nationalfeiertag in Skaugum, Mai 2026
Stéphanie von Luxemburg, Juni 2018
Getty Images
Stéphanie von Luxemburg, Juni 2018
Prinzessin Märtha Louise, König Haakon, Königin Mette-Marit und Königin Sonja gedenken König Harald V. in Oslo
Getty Images
Prinzessin Märtha Louise, König Haakon, Königin Mette-Marit und Königin Sonja gedenken König Harald V. in Oslo
Glaubt ihr, Stéphanie hat Mette-Marit den damaligen Spott über ihre Hochzeit verziehen?