Darum brach Kronprinzessin Mette-Marit Kontakt zu Epstein ab
Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat in einem Interview mit dem norwegischen Fernsehsender NRK erstmals Details darüber preisgegeben, warum sie den Kontakt zu Jeffrey Epstein (†66) im Sommer 2014 endgültig abbrach. Die 52-Jährige berichtete, dass sie während eines Besuchs bei dem verstorbenen Geschäftsmann in dessen Anwesen in Palm Beach, Florida, im Jahr 2013 eine Situation erlebte, die sie stark verunsicherte. "Als er am letzten Tag unseres Aufenthalts in Palm Beach ankam, brachte er mich in eine Situation, die mich so verunsicherte, dass ich bei Haakon zu Hause anrief", erklärte Mette-Marit. Zwar gab sie an, nichts Illegales miterlebt zu haben, doch Jeffrey Epstein habe sich ihr gegenüber auf eine Weise verhalten, die ihr nicht gefallen habe. "Das kann ich nicht verbergen", räumte die Kronprinzessin ein.
Nach diesem Vorfall in Palm Beach, bei dem es sich laut Informationen des Senders nicht um einen Angriff gehandelt haben soll, blieb die Prinzessin noch eine gewisse Zeit mit Jeffrey Epstein in Kontakt. "Ich denke, es lag wahrscheinlich daran, dass er so manipulativ war und die Tatsache ausnutzte, dass wir einen gemeinsamen Freund hatten, dass ich leichtgläubig bin. Ich glaube gern an das Gute im Menschen", erklärte sie gegenüber NRK. Doch im Laufe der Zeit folgten weitere Vorfälle, die Mette-Marit erkennen ließen, dass Jeffrey Epstein "ein schlechter Mensch war". Sie habe aus nächster Nähe gesehen, wie er andere Menschen erpresste, und habe sich zudem selbst von ihm benutzt gefühlt. Diese Erlebnisse führten schließlich dazu, dass sie 2014 endgültig den Kontakt abbrach.
Mette-Marit und Jeffrey Epstein hatten sich nach dessen erster Haftstrafe im Jahr 2008 über gemeinsame Freunde kennengelernt. Zwischen 2011 und 2014 pflegten sie einen regen E-Mail-Austausch, wie aus veröffentlichten Dokumenten zum Fall Jeffrey Epstein hervorgeht. Die Kronprinzessin hatte nach eigenen Angaben nicht gewusst, dass der Unternehmer bereits als Sexualstraftäter verurteilt worden war. Sie habe den Menschen vertraut, die ihn ihr vorgestellt hatten, und deren Urteilsvermögen geschätzt. Heute bereut sie nicht nur die Freundschaft, sondern auch, dass sie damals niemanden vor Jeffrey Epstein gewarnt habe. 2019 beging der US-Amerikaner in seiner Gefängniszelle Suizid, kurz bevor ihm wegen des Vorwurfs erneut der Prozess gemacht werden sollte, über Jahre ein System aufgebaut zu haben, in dem junge Frauen und Mädchen missbraucht wurden.










