"Sehr gefährdet": Arzt schürt Sorge um Königin Mette-Marit
Erneute Beunruhigung im norwegischen Palast: Rund zweieinhalb Monate nach ihrer schweren Lungentransplantation durchlebt Königin Mette-Marit von Norwegen (53) augenscheinlich eine äußerst heikle Phase ihrer Genesung. Aufgrund unvorhergesehener gesundheitlicher Rückschläge strich die Royal am Dienstag extrem kurzfristig ihren Auftritt bei der Vereidigung ihres Ehemanns König Haakon (53). Der dänische Transplantationsmediziner Michael Perch mahnt angesichts der aktuellen Entwicklung zu großer Behutsamkeit. "Im Moment befindet sie sich in einer sehr gefährdeten Lage. Sie steht noch am Anfang des Verlaufs. Seit ihrer Lungentransplantation sind erst zweieinhalb Monate vergangen, und obwohl es vorangeht, befindet man sich in einer verletzlichen Phase", betonte der leitende Oberarzt des Rigshospitalet gegenüber Ekstra Bladet. Welche Beschwerden Mette-Marit konkret zu dem Schritt zwangen, ließ der Hof bislang offen. Der plötzliche Ausfall und der anschließende Besuch im Rikshospitalet in Oslo rückten ihr Befinden dennoch schlagartig wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.
Nach Worten von Michael gehören Unwägbarkeiten nach einem solch gravierenden Eingriff zur medizinischen Realität und können im frühen wie im späteren Nachsorgeverlauf auftreten. Als denkbare Auslöser nennt der Experte Engpässe an den Verbindungsnähten der Atemwege sowie eine eingeschränkte Organfunktion. Zudem seien Abstoßungsreaktionen möglich, denen mit einer intensiveren Dosierung von Immunsuppressiva begegnet werden müsste, sowie Infekte durch Viren und Pilze. Was bei Mette-Marit genau vorliegt, bleibt bislang unklar. Bekannt ist jedoch, dass die Königin am späten Dienstagnachmittag gemeinsam mit Haakon an der Klinik vorfuhr. Kamerabilder von Se og Hør zeigten Mette-Marit beim Aussteigen mit einem Eimer in der Hand. Michael ergänzte, dass Übelkeit als häufige Begleiterscheinung der starken Medikation nach Transplantationen gilt.
Bereits direkt nach der Terminabsage stellte Fernseharzt Peter Qvortrup Geisling laut BT eine Verbindung zwischen den Symptomen und den dauerhaft benötigten Medikamenten her, sah zu diesem Zeitpunkt aber keinen Anlass zur Panik. Die gesundheitliche Vorgeschichte der Königin ist lang: Bereits 2018 stellten Mediziner bei ihr eine chronische Lungenfibrose fest, die das Gewebe verhärtet und den Sauerstofftransport beeinträchtigt. Am 17. Juni erhielt Mette-Marit schließlich ein Spenderorgan, nachdem sie erst zwölf Tage auf der Dringlichkeitsliste stand. Zwei Wochen nach dem Eingriff verkündete das Königshaus einen geglückten Start in die Erholungsphase, und auch Haakon äußerte sich am 12. Juli optimistisch über die Fortschritte seiner Frau. Beim jüngsten Spitalbesuch bewies der König trotz des Staatsaktes klare Prioritäten: Nach einer kurzen Unterbrechung für seine offiziellen Pflichten kehrte er noch am selben Abend an die Seite seiner Ehefrau zurück.



























