"Scheißegal": Ilka Bessin teilt ihr Geheimrezept gegen Hate
Ilka Bessin (54) steht seit Jahren im Rampenlicht – kaum jemand kennt ihren Namen nicht. Doch die ganze Aufmerksamkeit bringt nicht nur Ruhm und Freude mit sich, sondern auch gelegentliche Hasskommentare. Auf dem roten Teppich der Goldenen Henne in Leipzig spricht Ilka genau darüber mit Promiflash. Sie verrät, wie die Comedienne mit bösen Nachrichten umgeht. Die Inspiration dazu lieferte ihr eine Anekdote, die ihr Kollege Atze Schröder (60) in einem Podcast erzählte. Darin ging es um einen älteren, kranken Mann, der gefragt wurde, wie er es überhaupt geschafft habe, so alt zu werden. Seine Antwort war herrlich unkompliziert. "Weil mir alles scheißegal ist", zitierte die Comedienne die Geschichte. Genau darin liegt für sie das Geheimrezept gegen Hate im Internet.
Obwohl sie sich cool gibt, geht Kritik nicht spurlos an ihr vorbei. "Natürlich mache ich mir auch manchmal Gedanken", erklärte sie gegenüber Promiflash. Dabei erinnerte sie sich an eine kürzliche Begegnung mit einem Fremden. "Neulich hat mich einer gefragt, weil ich kurze Haare habe, warum ich die Haare abgemacht habe, und gefragt, ob ich jetzt lesbisch bin", berichtete sie. Das würde ihr nur beweisen, wie akribisch sich außenstehende Menschen mit ihrem Aussehen und ihrem Leben beschäftigen. "Das ist manchmal auch gut, aber wir dürfen uns damit nicht so auseinandersetzen. Wir dürfen uns einfach nicht von schlechten Kommentaren schlechtreden lassen", betonte die Moderatorin im Gespräch mit Promiflash.
Ein neues Thema ist der Umgang mit Kritik für Ilka nicht. Schon ihr ganzes Leben lang musste Ilka sich mit abwertenden Kommentaren zu ihrem Dialekt, ihrem Körper und ihrer Karriere beschäftigen. Schon in ihrer Schulzeit wurde sie gemobbt. Erst nach dem Tod ihres Vaters fand die Schauspielerin schrittweise zu mehr Selbstakzeptanz. Sein Rat, selbst aus schwierigen Erfahrungen noch etwas Gutes zu machen, bekam für sie im Nachhinein eine ganz besondere Bedeutung. Deswegen versucht sie heute, auch in belastenden Momenten sie selbst zu bleiben.


























