Deshalb kassiert Steffen Henssler oft Absagen für seine Show
Wer bei Grill den Henssler antritt, muss damit rechnen, vor laufender Kamera den Kürzeren zu ziehen – und genau das scheuen offenbar einige namhafte Profis wie der Teufel das Weihwasser. Im Plausch mit Moderatorin Laura Wontorra (37) verriet Steffen Henssler (53) jetzt ganz offen, dass längst nicht jeder eingeladene Kollege den Mut für das VOX-Duell aufbringt: "Wir laden ja auch andere ein. Es gibt schon Kollegen, die sagen 'Och, nee'. Die haben dann Angst um ihre Reputation." Ein öffentlich erlittener Dämpfer am Herd fügt sich eben denkbar schlecht in die feinsäuberlich polierte Spitzenkochkarriere. Anlass für das Geständnis war laut teleschau das "Grill den Henssler Sommer-Special", das am Sonntag, 6. September, um 20:15 Uhr über die Bildschirme flimmerte. Dort traf der Hamburger Koch-King auf die Herausforderer Ralf Zacherl (55), Lucki Maurer und Max Stiegl.
Steffen selbst kann die panische Sorge der Absager um das eigene Ansehen nur bedingt nachvollziehen. "Nur wenn man hier mal verliert, heißt es ja nicht, dass man nicht kochen kann. Hier kommt es auch auf Glück an. Und vor allem geht es hier doch um Spaß", stellte er klar. Welche Promi-Köche lieber kneifen, behielt der Gastgeber höflich für sich. Einsam ist er im TV-Studio trotzdem nicht: Seit dem Showstart im September 2013 traten über 30 Profiköche gegen ihn an. Den absoluten Rekord hält Ali Güngörmüş (49) mit 23 Auftritten, während Ralf nun schon zum sechsten Mal im "Coach-Special" dabei war. Zuvor konnte er drei Einzelgänge für sich entscheiden und holte einmal den Gesamtsieg mit seinem Team.
Dass eine Niederlage am Grill durchaus schmerzhafte Spuren hinterlässt, erlebte Steffen zuletzt am eigenen Leib. Beim Auftakt der aktuellen Sommer-Specials in Magdeburg kassierte er zusammen mit Unterstützer Toni Zaza im Hauptgang eine fette 15:24-Klatsche gegen Comedian Tony Bauer (30). Weil vorher zu allem Übel eine Wette abgeschlossen worden war, musste der Gastgeber nach dem Urteil eigenhändig zum Rasierer greifen und sich von seinem Vollbart trennen – nur der Schnauzer durfte für den Rest der Staffel stehen bleiben. Neben den Herd-Experten sorgen auch Stammpromis für Quote: Den absoluten Gästerekord hält Steffens Dauerkumpel Detlef Steves (57) mit stolzen 20 Sendungen.
























