4,5 Jahre gestillt: Panagiota Petridou wehrt sich gegen Hate

4,5 Jahre gestillt: Panagiota Petridou wehrt sich gegen Hate

- Anita Ehlert
Lesezeit: 3 min
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Panagiota Petridou (47) nimmt kein Blatt vor den Mund: Die Moderatorin hat ihren im Februar 2022 geborenen Sohn viereinhalb Jahre lang gestillt – und muss deshalb heftige Anfeindungen einstecken. In einem ausführlichen Instagram-Beitrag schildert sie nun, dass sie diese lange Stillzeit keineswegs im Voraus geplant hatte. Neben mehreren gemeinsamen Fotos schreibt sie: "4,5 Jahre gestillt. Ja, wirklich. Und nein, ich hatte keinen Plan, dass das so lange geht. Ich habe mir das nicht vorgenommen. Es ist einfach passiert." Für Panagiota stand demnach im Mittelpunkt, ihrem Kind die Entscheidung zu überlassen. Deshalb habe sie das Abstillen auch nicht aktiv vorangetrieben, sondern ihrem Sohn die Entscheidung überlassen, wann er nicht mehr gestillt werden möchte. Mit ihrem öffentlichen Statement reagiert sie auf zahlreiche Hasskommentare, die sie wegen dieses persönlichen Weges erhalten hat. Zugleich macht sie deutlich, dass die Dauer ihrer Stillbeziehung allein sie und ihr Kind betraf.

In ihrem Instagram-Post präsentiert Panagiota einige der abwertenden Nachrichten, mit denen sie nach ihrer Entscheidung konfrontiert wurde. Gleichzeitig berichtet sie von anderen Müttern, die sich beim Thema Stillen ebenfalls verurteilt oder unter Druck gesetzt fühlen. Die Moderatorin fordert deshalb deutlich mehr Akzeptanz für unterschiedliche Wege: "Man ist keine bessere Mutter, wenn man stillt. Man ist genauso gut, wie man sich für sich selbst entscheidet. Die eine möchte es gar nicht, die andere versucht es erst gar nicht – und auch das ist vollkommen in Ordnung." Weder das Stillen noch der Verzicht darauf dürfe ihrer Ansicht nach zum Maßstab für die Qualität einer Mutter gemacht werden. Panagiota ergänzt: "Lassen wir jeden diese Entscheidung für sich selbst treffen und urteilen wir nicht über Muttis, die stillen oder es nicht tun." An alle, die über die Stillentscheidung anderer urteilen, richtet sie eine unmissverständliche Ansage: "Erspart euch jegliche Kommentare dazu!"

Bereits vor rund vier Wochen hatte die Moderatorin öffentlich gemacht, dass ihr Sohn sich nach mehr als vier Jahren von sich aus abgestillt hat. Damit ging ihre Stillzeit genauso zu Ende, wie sie es sich von Beginn an vorgenommen hatte – nämlich erst dann, wenn ihr Kind selbst dazu bereit ist. Mit ihren Erfahrungen möchte Panagiota nun auch anderen Müttern Orientierung geben. Sie legt nahe, sich gründlich über das Thema Stillen zu informieren und bei offenen Fragen oder Schwierigkeiten eine Stillberatung in Anspruch zu nehmen. Ihren persönlichen Appell formuliert die Moderatorin auf Instagram klar: "Lasst euch nicht von anderen vorschreiben, wann eure Stillbeziehung zu Ende sein soll. Das entscheidet ihr gemeinsam mit eurem Kind." Damit unterstreicht sie erneut, dass es für diese sehr persönliche Entscheidung keinen allgemein verbindlichen Zeitpunkt gibt.

Panagiota Petridou, TV-Bekanntheit
Imago
Panagiota Petridou, TV-Bekanntheit
Panagiota Petridou und ihr Kind im Oktober 2023
Instagram/ panagiota_petridou
Panagiota Petridou und ihr Kind im Oktober 2023
Panagiota Petridou, Moderatorin
Getty Images
Panagiota Petridou, Moderatorin
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