Fans verteidigen Marius Borg Høibys Teilnahme an Beerdigung

Fans verteidigen Marius Borg Høibys Teilnahme an Beerdigung

- Lisa Federschmidt
Lesezeit: 2 min
Promiflash.de bei Google bevorzugenPromiflash.de bei Google bevorzugen

Die Teilnahme von Marius Borg Høiby (29) am Staatsbegräbnis von König Harald V. (†89) sorgt für Diskussionen. Nach der Kritik an seinem Erscheinen stellen sich nun jedoch zahlreiche Fans hinter den 29-Jährigen. Für die Trauerfeier durfte der Sohn von Königin Mette-Marit (53) seine Haft vorübergehend verlassen und im Kreis seiner Familie Abschied von seinem am 28. August verstorbenen Stiefgroßvater nehmen. Währenddessen wurde sein Aufenthaltsort mithilfe einer elektronischen Fußfessel überwacht. In den Kommentaren unter einem Promiflash-Beitrag zeigen viele User Verständnis für diese Entscheidung. Für sie steht weniger Marius' aktuelle juristische Situation im Vordergrund als die persönliche Beziehung zu Harald. Trotz der besonderen Umstände sei es deshalb richtig gewesen, ihm die Möglichkeit zu geben, gemeinsam mit seiner Familie Abschied zu nehmen.

In der Kommentarspalte verweisen viele Fans vor allem auf die enge Beziehung zwischen Marius und Harald. "Es war sein Stiefopa und sie haben sich gut verstanden. Er war dabei und das ist die Hauptsache. Alles andere wäre nicht okay gewesen", schreibt ein User. Ein anderer Leser betont, dass die Teilnahme an der Beerdigung unabhängig von Marius' juristischer Situation betrachtet werden müsse: "Es hat rein gar nichts mit seiner Straftat zu tun, sondern mit der Stellung in der königlichen Familie." Mehrfach wird dabei auch Haralds persönliche Bedeutung für den 29-Jährigen hervorgehoben. So bezeichnet ein Fan den verstorbenen Monarchen als Marius' "Zieh-Opa".

Auslöser der Diskussion um Marius' Teilnahme ist vor allem seine aktuelle juristische Situation. Im Juni 2026 war der 29-Jährige wegen zweier Vergewaltigungen und weiterer Vergehen zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Für den Abschied von seinem Stiefgroßvater erhielt er dennoch einen genehmigten Ausgang aus dem Gefängnis, während sein Aufenthaltsort mithilfe einer elektronischen Fußfessel überwacht wurde. Bei der Trauerfeier nahm Marius schließlich gemeinsam mit der norwegischen Königsfamilie Abschied von Harald. Neben den Angehörigen waren zahlreiche Royals und Staatsoberhäupter aus aller Welt nach Norwegen gereist, um dem verstorbenen Monarchen die letzte Ehre zu erweisen. Harald V. hatte über Jahrzehnte auf dem norwegischen Thron gesessen und hinterlässt zwei Kinder.

Marius Borg Høiby bei der Trauerfeier für König Harald V in Oslo, 9. September 2026
Getty Images
Marius Borg Høiby bei der Trauerfeier für König Harald V in Oslo, 9. September 2026
Marius Borg Høiby bei der Trauerfeier für König Harald V in Oslo
Getty Images
Marius Borg Høiby bei der Trauerfeier für König Harald V in Oslo
König Haakon VIII. und Königin Mette-Marit grüßen vom Balkon des Königspalasts in Oslo nach der Beisetzung von König Harald V
Getty Images
König Haakon VIII. und Königin Mette-Marit grüßen vom Balkon des Königspalasts in Oslo nach der Beisetzung von König Harald V
War es richtig, Marius den begleiteten Ausgang zur Beerdigung zu genehmigen?