Umfrage zeigt: Briten lehnen Harry und Meghans Rückkehr ab

Umfrage zeigt: Briten lehnen Harry und Meghans Rückkehr ab

- Melina Becker
Lesezeit: 3 min
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Ein Comeback von Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) als arbeitende Royals hätte in Großbritannien offenbar wenig Rückhalt. Das legt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov nahe. Einer aktuellen Umfrage zufolge befürworten lediglich 16 Prozent der Befragten eine künftige Rückkehr des Paares in den offiziellen Dienst des Königshauses. Demgegenüber lehnt eine deutliche Mehrheit von 51 Prozent ein erneutes royales Engagement strikt ab, während sich 33 Prozent der Umfrageteilnehmer unentschlossen zeigen. Damit übersteigt der Anteil der Gegner jenen der Befürworter um mehr als das Dreifache. Die Daten wurden erhoben, nachdem die Sussexes im August 2026 überraschend nach Großbritannien zurückgekehrt waren. Nach sechs Jahren in den USA haben sich der Herzog und die Herzogin gemeinsam mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) ein neues Zuhause in den Cotswolds aufgebaut.

Seit ihrer Heimkehr flammen in Großbritannien die Diskussionen darüber auf, ob es zu einer Annäherung zwischen den Sussexes und dem Palast kommen und das Paar künftig wieder offizielle Pflichten übernehmen könnte. Die aktuellen Umfragedaten erteilen einem solchen Szenario jedoch vorerst eine Absage. Zudem verhalten sich Harry und Meghan seit ihrem Umzug auffallend unauffällig: In den ersten Wochen nach der Ankunft bekamen die Briten lediglich den Herzog in der Öffentlichkeit zu Gesicht. 2020 hatten die beiden ihre Pflichten als arbeitende Royals niedergelegt und waren anschließend nach Kalifornien gezogen. Dort verfolgten sie sowohl kommerzielle als auch wohltätige Projekte. Ihre Erfahrungen mit der Royal Family machten sie in dieser Zeit mehrfach öffentlich zum Thema – unter anderem in ihrem vielbeachteten Interview mit Oprah Winfrey (72) sowie in Harrys Memoiren "Reserve".

Für zusätzliche Spannungen sorgte jüngst ein offizielles Orientierungsschreiben, das im Auftrag von König Charles III. (77) herausgegeben wurde. Das Dokument bestätigt die restriktiven Regelungen, die bereits nach dem royalen Rückzug des Paares im Jahr 2020 vereinbart worden waren. Demnach behalten Harry und Meghan ihren Status als nicht arbeitende Royals und werden die Königsfamilie auch künftig nicht offiziell repräsentieren. Im Verkehr mit staatlichen Dienststellen sind die beiden strikt als Privatpersonen zu behandeln, die rein kommerziellen und wohltätigen Interessen nachgehen. Auch ihre Anreden als Royal Highness dürfen sie in offizieller Funktion weiterhin nicht verwenden. Die Sussexes zeigten sich überrascht – sowohl vom Zeitpunkt der Veröffentlichung als auch davon, dass das Schreiben nicht vorher angekündigt worden war. Aus dem Umfeld des Paares hieß es zudem, Harry und Meghan verstünden sich selbst eher als Personen des öffentlichen Lebens. Zugleich möchten sie anerkannt wissen, dass sie auf persönlicher Ebene weiterhin zur königlichen Familie gehören.

Ein Paar trifft am Bondi Beach zu einem Termin mit Ersthelfer-Freiwilligen ein
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Herzogin Meghan und Prinz Harry, August 2026
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Prinz Harry und Meghan nehmen am Scar Tree Walk in Birrarung Marr in Melbourne teil, April 2026
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