Harry und Meghan droht Sicherheitsrechnung in Millionenhöhe

Harry und Meghan droht Sicherheitsrechnung in Millionenhöhe

- Hannah Kändler
Lesezeit: 3 min
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Ein neues Zuhause in den britischen Cotswolds könnte für Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) zu einem gewaltigen Kostenfaktor werden – zumindest was den Schutz der Familie angeht. Sicherheitsexperte Will Geddes rechnet vor, dass ein umfassendes Sicherheitskonzept jährlich bis zu rund dreieinhalb Millionen Euro verschlingen könnte. Allein die Absicherung des mutmaßlich 83 Hektar großen Anwesens könnte seiner Einschätzung zufolge rund eine Million Euro im Jahr kosten. Dafür wären unter anderem rund um die Uhr eingesetzte Sicherheitsteams, eine umfassende Überwachung des Grundstücks sowie modernste Sicherheitstechnik erforderlich. Dazu zählen Kameras, Alarm- und Ortungssysteme, Nachtsichtgeräte und sogar Drohnen mit Wärmebildkameras. Hinzu kämen abgesicherte Fahrten und öffentliche Auftritte. Sollten Harry und Meghan getrennt voneinander unterwegs sein, hält der Fachmann mindestens zwei Personenschützer pro Erwachsenem für erforderlich, wie LADbible berichtet.

Auch für Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) müsste vorgesorgt werden – vor allem auf dem Schulweg und bei Ausflügen. Speziell geschulte Fahrer könnten die Kinder zur Schule bringen und wieder abholen, während sich die Personenschützer möglichst unauffällig im Umfeld des Schulgebäudes positionieren. Zuvor müsste das Sicherheitsteam laut Geddes die bestehenden Schutzmaßnahmen der Schule überprüfen, mögliche Schwachstellen identifizieren und gegebenenfalls zusätzliche Kräfte einsetzen. Allein für die Fahrten zur und von der Schule rechnet der Experte mit mindestens zwei weiteren Personenschützern. Dazu kommen gepanzerte oder zumindest besonders gesicherte Fahrzeuge, aufwendige Reiseplanung sowie Unterkunft und Verpflegung des begleitenden Personals. Bei Auslandsreisen dürfte der Aufwand noch einmal deutlich steigen. Den hohen Bedarf begründet der Fachmann auch mit der Region selbst, wie LADbible berichtet. Die Cotswolds hätten sich zu einer beliebten Wohngegend für Reiche und Prominente entwickelt. Große, zeitweise unbewohnte Häuser könnten sowohl Einbrecher als auch gefährlichere Banden anlocken.

Eine dauerhafte staatliche Rundumabsicherung steht Harry und Meghan als nicht arbeitenden Royals nicht automatisch zu. Nach den Berichten über ihre mögliche Rückkehr nach Großbritannien ließ König Charles III. in einem Schreiben, das unter anderem von LADbible veröffentlicht wurde, noch einmal klarstellen, dass sich am Status des Paares nichts geändert habe. "Kurz gesagt ist ihre Stellung mit der von Privatpersonen mit kommerziellen und wohltätigen Interessen vergleichbar", heißt es darin. Zudem wurde klargestellt, dass Harry und Meghan seit ihrem Rückzug im Januar 2020 keine repräsentativen Aufgaben mehr für den Monarchen übernehmen. Auch ihre Anreden als "His Royal Highness" und "Her Royal Highness" ruhen weiterhin und werden nicht verwendet. Ein Sprecher der Sussexes reagierte laut "Daily Mail" mit Unverständnis auf die öffentliche Klarstellung: "Wir waren ein wenig überrascht, dass wir darüber nicht im Voraus informiert wurden."

Prinz Harry und Meghan besuchen das National Centre for Rehabilitation of Addicts in Amman
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Prinz Harry und Herzogin Meghan mit Archie und Lilibet im Disneyland, Juni 2025
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Prinz Harry und Meghan nehmen am Scar Tree Walk in Birrarung Marr in Melbourne teil, April 2026
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