Annika Kärsten-Hoenig glaubt nicht an Freundschaft in Shows
In der jüngsten Folge der Sat.1-Realityshow Villa der Versuchung hat Annika Kärsten-Hoenig (41) ihre Koffer gepackt und die Villa freiwillig verlassen. Vorausgegangen war die Enthüllung, dass sie von allen Teilnehmenden das zweitmeiste Geld ausgegeben hatte. Nach ihrem Ausstieg zieht die Autorin im Promiflash-Interview ein nüchternes Fazit zu den Beziehungen innerhalb solcher Formate. Zwar könne man dort mit einigen Mitstreitern gut auskommen, echte Freundschaft habe für sie jedoch eine ganz andere Bedeutung. Eine vertraute Person war trotzdem an ihrer Seite: Jenny Elvers (54) kannte Annika bereits vor den Dreharbeiten. Entsprechend erleichtert war sie, als sie von Jennys Teilnahme erfuhr. "Jenny Elvers und ich, wir kannten uns schon vor der 'Villa der Versuchung' und ich war natürlich unglaublich froh, dass sie dabei war", erzählte sie im Interview.
Den Begriff Freundschaft möchte Annika im Realitykontext trotzdem nicht verwenden. "Ich glaube, man müsste Freundschaft definieren. Ich glaube, man kann sich mit dem einen oder anderen in so einem Format gut verstehen oder eben nicht gut verstehen. Aber wahre Freundschaft macht für mich im Leben was ganz anderes aus", stellte sie gegenüber Promiflash klar. Aus ihrer Sicht war während der Ausstrahlung ohnehin gut zu erkennen, mit welchen Teilnehmern sie harmonierte und wo es Konfliktpunkte gab. Die Autorin möchte diese Auseinandersetzungen nachträglich jedoch nicht erneut anfachen. "Ich finde immer, im Nachhinein so nachzutreten, das ist keine feine Art. Und so bin ich auch nicht", stellte Annika klar. Damit belässt sie es bei einer grundsätzlichen Einordnung ihrer Erfahrungen, ohne nähere Details zu nennen.
Für Annika war "Villa der Versuchung" der erste Ausflug in eine Realityshow überhaupt. Auf das Format hatte sie sich hauptsächlich aus finanziellen Gründen eingelassen, wie sie ehrlich zugab. Nach der schweren Erkrankung ihres Ehemanns Heinz Hoenig (74) war die Familie in eine schwierige wirtschaftliche Situation geraten. Die Gage für das Sat.1-Format ermöglichte es der Autorin, Geld für ihre Angehörigen zu verdienen. Umso heikler wurde für sie die Enthüllung über ihre Ausgaben in der Villa. Das Konzept der Sendung sieht vor, dass sich die prominenten Teilnehmer für ihre Käufe und Annehmlichkeiten an der gemeinsamen Gewinnsumme bedienen müssen. Bei der Abrechnung stellte sich heraus, dass Annika im Vergleich zu fast allen anderen besonders viel davon verbraucht hatte. Nur ein Mitstreiter gab noch mehr Geld aus. Annika zog daraus ihre eigenen Konsequenzen und beendete ihr Abenteuer, bevor die Mitbewohner über ihren Verbleib entscheiden konnten.




























