Marlene Lufen gesteht: Als Teenager klaute sie Unterwäsche
Marlene Lufen (55) überrascht mit einem kuriosen Geständnis aus ihrer Jugend. In ihrem Podcast "M wie Marlene - Wie gelingt das Leben?" erzählt die Moderatorin, dass sie als Teenagerin einmal einem Ladendiebstahl nicht widerstehen konnte. Dass sie sehr behütet aufwuchs, in der Schule gute Leistungen brachte und nach eigener Aussage bestens ins System passte, änderte nichts an ihrer Neugier. Ausgerechnet Unterwäsche landete damals unbezahlt in ihrer Tasche – und zwar "in einem richtigen Billoladen", wie die Moderatorin einräumt. Besonders viel hatte sie von ihrer Beute allerdings nicht: Die Teile passten ihr hinterher nicht. Im Gespräch mit dem Autor und Podcaster Maximilian Pollux macht das Gesicht des "SAT.1-Frühstücksfernsehens" deutlich, dass finanzielle Not überhaupt keine Rolle spielte. Vielmehr trieben sie ihre Mitschülerinnen an: "Ich wollte unbedingt auch mal was klauen", erklärt sie.
Ihre Freundinnen hatten offenbar reihenweise von entsprechenden Erlebnissen berichtet, während Ladendiebstahl für Marlene bis dahin gar keine Option gewesen war. "Alle meine Schulfreundinnen haben davon erzählt und es war so gar nicht auf meinem Radar", schildert sie im Podcast. Es blieb bei diesem einen Versuch. Heute blickt Marlene mit deutlichen Worten zurück und nennt es eine "völlig bescheuerte Aktion". Sie stellt im Podcast klar, dass sie ihr damaliges Verhalten nicht gutheißt. Gleichzeitig ordnet sie den Vorfall als typisches Austesten von Grenzen im Jugendalter ein: einmal etwas Aufregendes wagen und "checken, was geht". Eine kriminelle Laufbahn entwickelte sich daraus bei ihr nicht. Ihr Gesprächspartner Maximilian berichtet ebenfalls von frühen Diebstählen, hatte dabei aber ein anderes Motiv: Er stahl als Jugendlicher Graffitifarbe, weil ihm das Geld dafür fehlte. Doch Maximilian bekam die Kurve zunächst nicht: Er saß mehrere Jahre in Haft und ist inzwischen in der Prävention von Drogen, Gewalt und Kriminalität tätig.
Neben der Teenagerbeichte drehte sich das Gespräch der beiden auch um Kindererziehung, Schule und die Frage, wie sich die Anforderungen an Eltern im Laufe der Zeit verändert haben. Ihre eigenen Eltern beschreibt die Podcasterin dabei als ausgesprochen entspannt. Über gute Leistungen wurde sich zu Hause gefreut, schlechtere Noten führten aber nie zu Drama. Marlene selbst war bei der Erziehung ihrer beiden Kinder strenger. Es war ihr wichtig, wie sich ihre Kinder im Unterricht verhielten und welche sportlichen Leistungen sie brachten. Diese Schwerpunkte sieht sie heute kritisch – und nimmt dabei auch ihren damaligen Freundeskreis mit ins Boot. "Phasenweise waren wir echt schräg drauf", resümiert sie, weil ihnen Dinge wichtig erschienen seien, die aus heutiger Sicht überhaupt nicht entscheidend waren.

























